SECHS DER ACHT DAMEN-VIERTELFINALISTEN SIND FIX
11. January 2026
Die ersten sechs von acht Viertelfinalteilnehmern in der 1.Bundesliga Damen sind fix. Club an der Alster, Berliner HC, Mannheimer HC, Münchner SC, Düsseldorfer HC und Rot-Weiss Köln haben vorzeitig ihr Ticket für die K.O.-Runde gelöst.
Gruppe Nord
Spitzenreiter Club an der Alster genügten zwei Tore, um sich beim UHC Hamburg durchzusetzen. Emily Tödter und Emily Wolbers legten ein 0:2 vor, das die Gastgeberinnen nicht gänzlich wettmachen konnten. Der Treffer von Levia Grabietz war am Ende zu wenig, um die 1:2-Niederlage zu verhindern. Während die am Vortag noch verbesserten Chancen des UHC nun nur noch minimal sind, hat Alster seinen Gruppensieg fast sicher.
Im Kampf um Platz zwei hat der Harvestehuder THC die besten Karten. Bei Eintracht Braunschweig setzte sich der HTHC mit 5:3 (3:2) durch. Bis zum 3:3 (33.) konnt die Eintracht das Geschehen durch Ausgleichstreffer von Fenja Rees, Emma Nolting und Emely Vysoudil noch völlig ausgeglichen halten. Dann ließen die Hamburger Gäste nichts mehr zu und siegten durch Tore von Daria Buchta (2), Julie Pieper, Maren Kiefer und Laura Saenger.
Der Großflottbeker THGC ließ den Drei-Punkte-Abstand auf HTHC nicht größer werden, als er sich beim Bremer HC mit 4:3 (1:2) durchsetzen konnte. Bremen schaffte es nicht, eine 3:1-Führung (36.) nach Hause zu bringen. Lena Frerichs (2) und Mina Üzbe trafen für den BHC, beim GHTC zählten Lale Schilling und Janne Raimund zu den Schützinnen.
Gruppe Ost
Nur noch eine rechnerische Komponente trennt den Berliner HC vom Gruppensieg. Bei den Zehlöendorfer Wespen setzte sich der BHC souverän mit 7:1 (4:1) durch. Die Gastgeberinnen hatten durch Thekla-Louise Schlawin noch zum 1:1 ausgeglichen, ehe der Tabellenführer davonzog und durch Philine Drumm (3), Joana Boehringer, Alina Jäger, Benedetta Wenzel und Zoe Neßelhauf seinen achten Sieg in Folge holte.
Fast sicher ist auch Platz zwei für TuS Lichterfelde. Der Tabellenzweite schlug im Heimspiel ATV Leipzig mit 7:2 (3:1). Der Leipziger Führung durch Cosima Rocktäschel folgten fünf TuSLi-Tore in Serie, dann traf Stella Schneewind nochmal für den Tabellenletzte. Julia Ullrich (2), Johanna Hildebrandt, Hannah Lämmel, Jenna Gabel, Alicia Becker und Clarissa Schneider brachten TuSLi dem Viertelfinale ganz nahe.
Der Berliner SC hätte seinen Klassenerhalt bereits vorzeitig sicher machen können, musste wich aber zuhause dem TC Blau-Weiss mit 4:5 (1:4) geschlagen geben. Rein 0:3 und 2:5 (41.) holte Aufsteiger BSC fast noch auf aber eben nicht mehr ganz. Sophie Schreiber, Sabrina Wunsch, Madita Marx und Linda Petereit trafen für den BSC, beim Sieger tat sich Maja Stephan als vierfache Torschützin hervor, außerdem verwandelte Antonia Patzelt.
Gruppe Süd
Mit viel Mühe verteidigte der Mannheimer HC seine am Vortag zurückeroberte Tabellenführung. Beim Tabellenletzten HG Nürnberg lag der amtierende Meister 0:2 und 1:3 (36.) zurück. Erst die künstliche Überzahl, die MHC-Trainer Jörn Henkel früh als taktisches Mittel wählte, ließ den Spielstand noch wenden. Stine Kurz (3), Charlotte Gerstenhöfer und Nadine Kanler machten daraus noch einen 5:3 (1:2)-Sieg für Mannheim. Die Treffer von Marie Auer, Lena Reimold und Nele d’Angelo reichten nicht für die HGN, deren Abstiegssorgen zunehmen.
Durch einen 4:2 (1:0)-Sieg beim TSV Mannheim hat der Münchner SC ebenso wie der MHC sein Viertelfinalticket vorzeitig sicher. Paula Nahr (3) und Emma Knörndel schossen eine 4:0-Führung (43.) für die Gäste heraus, die der TSV durch Paulina Mayer und Lotte Nafzger nur noch verkürzen konnte. Die Option eines „Endspiels“ ukm Platz eins hielt sich der MSC ebenso offen.
Eine Punktzeteuilung , die für beide Seiten noch positive Wirkung haben kann, gab es zwischen Feudenheimer HC und HC Ludwigsburg. 3:0 und später 6:2 (36.) führten die Mannheimer Gastgeberinnen bereits, ehe Ludwigsburg mit sechs Feldspielerinnen eine starke Aufholleistung zum 6:6 (3:1)-Endstand glückte. Carla Mees, Denise Hechler, Giulia Schubert, Yevhenya Kernoz, Pauline Himmler und Emma Himmler trafen für Feudenheim, Greta Meissner, Daniela Bauer, Grace Raad, Jessica Schwarz, Nina Schindler und Laurentien Vogelmann sicherten den Punkt für Ludwigsburg.
Gruppe West
Uhlenkorst Mülheim hat seinen Klassenerhalt vorzeitig klargemacht. Durch das 7:0 (2:0) beim DSD Düsseldorf haben sich die Mülheimerinnen ins sichere Gewässer gespielt. Der Tabellenletzte hielt 25 Minuten lang seinen Kasten sauber, danach bröckelte die Mauer. Eine Woche vor ihrem nationalmannschaftsdebüt schoss sich Stürmerin Maike Scheuer mit fünf Treffern schon mal für die EM in Prag ein, auch Sarah Gehring traf doppelt.
Spitzenreiter Düsseldorfer HC kam gegen Club Raffelberg mit dem 5:1 (3:0) zum achten Sieg und hat ebenso wie Verfolger Köln das ohnehin nicht mehr angezweifelte Erreichen des Viertelfinals nun auch rechnerisch sicher. Nur zum 1:3 (35.) konnte Amelie Haferkamp auch die Duisburger Gäste auf die Anzeigetafel bringen. Für den DHC trafen Selin Oruz, Tessa Schubert, Pia Lhotak, Charlotte Ritter und Lucy Zich.
Noch eine Spur klarer machte es Rot-EWeiss Köln. Der Tabellenzweite schickte den Bonner THV mit 9:1 (4:1) geschlagen auf die kurze Heimreise. Das 1:2 (24.) von Tia Gräfe war das einzige Bonner Erfolgserlebnis. Für Köln sorgten Paula Brux (2), Jule Hufer (2), Sophie Prumbaum (2), Helena Würker, Antonia Lonnes und Nika Hansen für den Sieg.
Foto: Kramhöller / Sports-Gallery