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MEHR AUSWÄRTS- ALS HEIMSIEGE AM SAMSTAG

26. September 2026

Mehr Auswärtssiege (drei) als Heimerfolge (zwei) sah der Samstagsspieltag in der 1. Bundesliga Herren. Die beiden Aufsteiger mussten am meisten einstecken.

Erstligarückkehrer Berliner HC, mit einem 3:2-Heimsieg über den Münchner SC stark in die Saison gestartet, wurde beim Crefelder HTC wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. 0:5 (0:1) hieß es am Ende aus Sicht der Hauptstädter, die zumindest bis zur Halbzeitpause hoffen konnten, weil Krefeld bis zu diesem Zeitpunkt lediglich mit 1:0 durch das frühe Tor von Hans Neethling (5.) führte. Doch im zweiten Durchgang setzten sich die Gastgeber dann doch noch deutlich mit den Toren von Paul Smith (32.), Lachlan Sharp (48.), nochmals Neethling (49.) und Max Krueger (59.) zum 5:0-Endstand ab. Für den CHTC war das nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Heimspielen ein wichtiger erster Dreier.

 

Für den zweiten Heimsieg des Tages sorgte Rot-Weiss Köln gegen den Münchner SC. Die Rheinländer erhöhten ihre „Weltmeister-Dichte“ gegenüber der Vorwoche von vier auf nun sieben. Lediglich Honamas-Kapitän Tom Grambusch fehlte weiterhin. Aber auch mit sieben WM-Gewinnern im Tageskader brauchte Köln viel Geduld, um den massiven und vor allem effektiven Münchner Abwehrblock zu überwinden. Tatsächlich hielten die bayerischen Gäste ihren Kasten bis zu Beginn des letzten Viertels sauber. Dann knackte Raphael Hartkopf das MSC-Bollwerk mit einem Nachschuss aus er Drehung zum 1:0 (46.). Als Jakob Brilla kurz danach per Ecke auf 2:0 (48.) erhöhte, war dies auch schon so etwas wie die Vorentscheidung. München hatte offensiv zu wenig zu bieten, um da noch einmal ranzukommen. Im Gegenteil. Mit zwei erfolgreichen Eckennachschüssen (55./59.) erhöhte Hartkopf auf 4:0, ehe die Gäste dann doch noch ein Erfolgserlebnis hatten: Max Lang überwand mit der zweiten MSC-Ecke in der Schlussminute Kölns Welttorhüter Jean Danneberg zum 4:1-Endstand.

 

Der erste der drei Tagesauswärtssiege war wohl der erwartbarste. Der Mannheimer HC setzte sich bei Aufsteiger DSD Düsseldorf mit 5:1 durch. Die MHC-Führung durch Jonty Elmes (20.) konnten die Gastgeber durch Ben Marquardsen (E, 21.) umgehend ausgleichen, doch Mannheim setzte ebenfalls sofort energisch nach und holte sich durch Luis Holste (23.) und nochmal Elmes (24.) die Führung zum 3:1-Pausenstand zurück. Spätestens mit dem 1:4 durch Ben Hasbach (37.) war eine Vorentscheidung gefallen. Im Schlussviertel stellte Marius Leser (49.) dann den Endstand her. Der MHC hielt mit dem zweiten Dreier seine Punkteweste sauber, Neuling DSD muss dagegen weiter auf den Punkt warten.

 

So torreich das erste Hamburger Derby des Spieltags mit dem 6:4 von Polo gegen UHC am Freitagabend war, so geizte das heutige Nachbarschaftsduell mit dem Club an der Alster und dem Harvestehuder THC mit Treffern. Bis ins Schlussviertel ließ keine Seite etwas zu. Dann führte die siebte Gästeecke durch einen halbhohen Schlenzer von Alec von Schwerin zum 0:1 (49.). Das sollte zum Sieg reichen, denn Alster stürmte bis zum Ende, inklusive dreier Schlussecken, erfolglos gegen die HTHC-Abwehr um den aufmerksamen Jasper Ditzer an.

 

Wie im Vorjahr konnte der TSV Mannheim Hockey beim HTC Uhlenhorst Mülheim die drei Punkte mitnehmen. War es zuletzt ein irrer TSV-Sieg mit zwei in den letzten zwei Spielminuten verwandelten Ecken, so bahnte sich der Erfolg der Gäste diesmal frühzeitiger an. Greg Williams (E, 2.) brachte Mannheim schnell auf die Spur, Kenton Melville ließ das 0:2 (17.) folgen. Lukas Windfeder (E, 20.) machte die Sache mit dem Anschlusstreffer wieder spannend. Mit dem 1:2 ging es bis in die Schlussphase, wo zunächst Melville mit seinem zweiten Treffer auf 1:3 (E, 55.) erhöhte, ehe auch Windfeder (E, 56.) ein zweites Mal zuschlug. Doch mehr als dieses 2:3 glückte den Gastgebern nicht.