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UHC HAMBURG LÄSST LETZTE WEIßE WESTE VERSCHWINDEN

11. October 2026

Jetzt ist auch die letzte weiße Weste der 1. Bundesliga Herren verschwunden. Der Mannheimer HC fand nach fünf Siegen in Folge erstmals seinen Meister, bleibt aber trotz der 4:5-Niederlage gegen den UHC Hamburg Tabellenführer.

Am Samstag hatte der MHC die Tabellenspitze von den spielfreien Mitbewerbern Hamburger Polo Club und Rot-Weiss Köln erobert. Mit einem weiteren Sieg hätte Mannheim seine Spitzenposition am Sonntag festigen können. Doch der UHC Hamburg machte hier einen Strich durch die Rechnung. Benedikt Schwarzhaupt sorgte früh für die Führung (E; 3.) der Gäste, die sich Mitte des dritten Viertels nach einem Doppelschlag von Luis Holste (37.) und Ben Hasbach (38.) mit 1:2 in Rückstand sahen. Nach Constantin Staibs Ausgleich (41.) brachte Jossip Anzeneder (44.) mit dem 3:2 den MHC ein zweites Mal in Führung. Im Schlussviertel gelangen den Gästen durch Leonard Kraxner (49./54.) und Weltmeister Schwarzhaupt (E, 53.) drei Treffer in Folge zum 3:5. Das war eine Vorentscheidung, daran konnte auch das zweite Hasbach-Tor (E, 56.) nichts mehr ändern.

 

Torreich ging es auch beim TSV Mannheim Hockey zu, der den Harvestehuder THC mit 4:3 (1:1) niederhalten konnte. Anton Pöhling (7m, 20.) brachte die Hamburger in Führung, die Maico Casella (E, 26.) zum Halbzeitausgleich beantworten konnte. Alvaro Tello (43.) schoss dann die Gastgeber erstmals in Front, diesmal zog der HTHC durch Alec von Schwerin (E, 44.) erfolgreich nach. Im Schlussviertel setzte sich der TSV durch Oskar Gomes (49.) und Philipp Wossidlo (54.) auf 4:2 ab. Anton Pöhlings Eckentreffer zum 3:4 (57.) reichte Harvestehude nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen. Ohne einen einzigen Punkt aus dem Mannheim-Doppelwochenende mussten die Hanseaten die Rückreise antreten, während der TSV immerhin fünf von möglichen sechs Zählern aus dem Spieltag ziehen konnte.

 

Einen enorm wichtigen ersten Sieg feiern durfte der Münchner SC. Das Heimspiel gegen Uhlenhorst Mülheim wurde mit 3:2 (2:0) gewonnen. Die Basis legten die Bayern in der ersten Halbzeit, als in der 19. Minute Quirin Nahr per Ecke und Tom Blümmel aus dem Spiel heraus ein Doppelschlag zum 2:0 glückte. Nach der Pause legte Luke Holmes (41.) das 3:0 nach. Geschlagen waren die Gäste damit aber noch nicht. Nachwuchsspieler Lucas Rees (45.) und Tom Enaux (53.) brachten Mülheim noch einmal in Schlagweite, aber der MSC verteidigte das Resultat bis zum Schlusspfiff.

 

München verließ damit das Tabellenende. Aufsteiger DSD Düsseldorf bekam die Rote Laterne, die er am Vortag mit seinem fulminanten 6:1 in München an den MSC abgetreten hatte, zurück. Die Rheinländer verloren ihr Spiel beim Berliner HC mit 1:3. Dabei hatte der DSD zur Pause nach dem Treffer von Bruno Correa Sangiacomo (25.) noch 1:0 geführt. Mit zwei Strafecken drehten Michael Hummel (36.) und Marius Gemmel (38.) das Resultat zugunsten des von Sportdirektor Rein van Eijk (anstelle des rot-gesperrten Julien Boyer) gecoachten BHC-Teams auf 2:1. Als Düsseldorf in der Schlussphase alles nach vorn warf und in künstlicher Überzahl spielte, schaffte Hummel im Konter noch das 3:1 (57.) für den BHC, der auf Rang acht aus dem Wochenende geht.

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