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ALLE ZWÖLF PUNKTE BLIEBEN IN HAMBURGER BESITZ

18. October 2026

Am Sonntag blieben sämtliche zwölf Punkte in Hamburg. Alle vier Erstligateams aus der Hansestadt gewannen ihre Heimspiele in der 1. Bundesliga Herren.

Im Topspiel bezwang Spitzenreiter Hamburger Polo Club den als Tabellenführer ins Wochenende gegangenen Mannheimer HC mit 2:1 (1:0). Der Ex-Mannheimer Justus Weigand schoss Polo in Führung (13.), John Dammertz erhöhte Mitte des dritten Viertels auf 2:0 (39.). Es schien nichts mehr für die Gäste zu werden, als in der 42. Minute Ben Hasbach mit einem unplatziert geschossenen Siebenmeter (Tom Craig hatte Mannheims Marius Leser beim Torschuss behindert) an Torwart Joshua Onyekwue Nnaji scheiterte. Hasbach konnte sein Missgeschick mit dem 1:2 (45.) bald tilgen, und im Schlussviertel bot sich dem MHC noch per Ecke die Chance zum Ausgleich. Der heute nicht im Kader stehende Comebacker Gonzalo Peillat konnte entsprechend nicht zur Tat schreiten, die Chance versandete.

 

Der Mannheimer HC wurde in der Tabelle von Rot-Weiss Köln überholt. Die Kölner nahmen beim Crefelder HTC zwei Punkte mit, nachdem sie das Kunststück fertigbrachten, drei Rückstände aufzuholen. Die erste CHTC-Führung durch Paul Smith (3.) egalisierte Jakob Brilla (E, 6.). Dem 2:1 der Hausherren durch Lachlan Sharp (22.) hielt Florian Adrians das 2:2 (32.) entgegen. Und als Krefeld nach dem späten 3:2 durch Jack Welch, der einen Rückhandschlag von Hans Neethling noch in den Kasten von Kölns Pirmin Blaak ablenkte (55.), den Dreier schon in den Händen spürte, reichte auch das nicht. Bis 30 Sekunden vor der Schlusssirene hielt sich diese Führung, ehe der Gast noch einen Ball in den CHTC-Kreis flanken konnte, wo Henrik Siegburg den Ball zum 3:3-Endstand ins Netz abfälschte. Im Shoot-out nahm Köln durch Hugo von Montgelas und Justus Warweg, bei nur einem CHTC-Treffer von Tim Howard, zum 1:2 den Sonderpunkt mit. Bei den viertplatzierten Gastgebern blieb der Frust, mal wieder eine Führung nicht ins Ziel gebracht zu haben.

 

Das deutliche Tagesergebnis brachte der UHC Hamburg zustande. Den Aufsteiger Berliner HC schickten die Uhlen mit einer 7:1 (2:0)-Packung auf die Heimreise. Benedikt Schwarzhaupt (E, 3.), Jonas Weidemüller (18.) und Leopold Harms (E, 39.) trieben das Resultat auf 3:0 hoch, ehe auch die Gäste durch Nico Kirstein (E, 44.) trafen. Die beiden Ex-BHC-Spieler Florian Sperling (50.) und Liam Holdermann (60.) sowie Elian Mazkour (7m, 53.) und Hannes Müller (55.) erhöhten dann noch zum höchsten UHC-Sieg der laufenden Spielzeit. Für den UHC war es der dritte Dreier in Folge.

 

Ebenfalls sehr deutlich waren die Kräfteverhältnisse beim Spiel Harvestehuder THC gegen Münchner SC verteilt. Wie schon am Vortag beim 5:1 gegen den Berliner HC brachten es die Hamburger Gastgeber auf fünf eigene Treffer, gegen München konnten sie dann auch ihren eigenen Kasten sauberhalten. Alec von Schwerin mit zwei Strafecken (10./26.) und Nqobile Ntuli mit zwei Feldtoren (20./51.) waren Doppeltorschützen, außerdem traf noch Craig Marais (41.) zum 5:0 (3:0)-Erfolg des HTHC, der seinen achten Tabellenplatz festigte. München rangiert weiter auf Position elf.

 

Die Serie der Hamburger Sonntagssiege schien im Spiel zwischen Club an der Alster und TSV Mannheim Hockey ein Ende zu nehmen. Durch Maico Casella (E, 15.) und Philipp Wossidlo (30.) gingen die Gäste mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Der Vorsprung hielt bis fast zum Ende des dritten Viertels, ehe sich die Platzherren mit Till Brockmann (42.) und Calvin Davis (E, 45.) eindrucksvoll zurückbrachten. Lasse Mink (59.) gelang in der Schlussphase die erste Alster-Führung, und als die Gäste sofort den Torhüter für einen elften Feldspieler herausnahmen, platzte noch ein Konter mit Eckenfolge dazwischen. Jeremy Hayward (E, 60.) traf zum 4:2-Endstand. Alster überholte mit dem Sieg den heutigen Konkurrenten in der Tabelle und ist jetzt Sechster.

 

Im Kellerduell behielt Uhlenhorst Mülheim knapp mit 2:1 (0:0) gegen den DSD Düsseldorf die Oberhand. Nach torloser erster Halbzeit brachte Julius Strauder die Gäste in Führung (42.), die aber kaum eine Minute Bestand hatte. Dann konnte Lukas Windfeder per Ecke für den Rekordmeister ausgleichen (43.), und im Schlussviertel nutzte Kapitän Jan Schiffer (E, 49.) eine weitere Standardsituation für Uhlenhorst zum wichtigen Dreier, der Mülheim in der Tabelle auf Rang neun nach vorn brachte. Der DSD bleibt nach der siebten Niederlage im achten Spiel ganz hinten im Ranking.

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