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FÜNF MANNSCHAFTEN GELINGT EIN SECHS-PUNKTE-WOCHENENDE

27. September 2026

Ihr Sechs-Punkte-Wochenende in der 1. Bundesliga Herren machten am Sonntag die beiden Mannheimer Mannschaften TSV und MHC sowie Crefelder HTC, Rot-Weiss Köln und Tabellenführer Hamburger Polo Club perfekt.

Auch wenn es letztlich die dritte Niederlage im dritten Spiel für Düsseldorf setzte, so ist auch festzustellen, dass der Aufsteiger DSD einem ersten Erfolgserlebnis näherkommt. Gegen den TSV Mannheim Hockey schafften die Rheinländer nach torloser erster Halbzeit ihre erste Führung, die nach Treffern von Neuzugang Moritz Wierlemann (33.) und Moritz Hufer (E, 37.) sogar doppelt ausfiel. Sofort nach dem 0:2 zogen die Gäste die Zügel an. Nach einer Ecke kam es zu einem Siebenmeter, den Moritz Rothländer zum 1:2 (7m, 38.) verwandelte. Im Schlussviertel sorgte dann der argentinische Nationalspieler Maico Casella mit einem Ecken-Doppelschlag (49./50.) für die Wende zugunsten des TSV, der das 3:2 mit all seiner Routine über die Zeit brachte.

 

Wo Polo mitwirkt, ist es meist torreich. So auch heute. Dem 6:5-Thriller vom Freitagabend gegen den UHC folgte für den amtierenden Meister ein 4:3 (2:1) gegen den Harvestehuder THC. Die Gäste waren durch Peter Linden (5.) in Führung gegangen. Tim Brand glich noch im ersten Viertel aus (E, 14.), Laurens Halfmann (19.) ließ das 2:1 für Polo folgen, mit dem es in die Pause ging. Craig Marais (E, 38.) brachte Harvestehude zurück. Und auch nach dem 3:2 durch Tom Craig (E, 38.) schaffte der HTHC durch Alec von Schwerin den Ausgleich (52.). Aber in Überzahl nach Karte gegen den Gegner schaffte Tim Brand mit seinem zweiten Treffer (58.) dann doch noch den 4:3-Siegtreffer für Polo, das seine Tabellenführung mit einem weiteren Dreier festigte.

 

Den zweiten klaren Wochenendsieg mit vier Toren Vorsprung fuhr der Crefelder HTC ein. Dem 4:0 über den Berliner HC folgte heute ein 5:1 (3:0) über den Münchner SC. Alle fünf CHTC-Treffer wurden durch Spieler erzielt, die im Sommer neu zum Krefelder Kader dazustießen. Die Führung schoss Tom Schneider (E, 12.), dem zwei Siebenmetertreffer durch Paul Smith (19./24.) zum 3:0-Pausenstand folgten. Spätestens mit dem 4:0 durch Jimmy Schiefer (41.) war eine Vorentscheidung gefallen. Daran änderte auch das Münchner 1:4 durch Quirin Nahr (E, 58.) nichts. Mit seinem zweiten Treffer sorgte Jimmy Schiefer in der Schlussminute für den Endstand. Mit seinem zweiten Dreier kletterte Krefeld auf Rang vier, während München zusammen mit dem ebenfalls punktlosen DSD am Tabellenende verweilt.

 

Die in ihren ersten Hamburg-Derbys des Doppelspieltags leer ausgegangenen Mannschaften vom Club an der Alster und Uhlenhorster HC hatten nach 60 Spielminuten beide etwas auf dem Konto. 2:2-Unentschieden hatte man sich getrennt, nachdem Florian Sperling (3.) den UHC zur Halbzeitführung gebracht hatte. Weit in der zweiten Hälfte drehten Till Brockmann (E, 43.) und Jeremy Hayward (7m, 50.) den Spielstand zugunsten der Heimmannschaft, ehe schon kurz danach erneut Sperling (51.) traf. Im Shoot-out waren 14 Versuche notwendig, ehe mit dem UHC ein Sieger feststand. Jack Heldens (2), Anton Wildung, Johannes Große und Ferdinand Steinebach trafen für Alster, Florian Sperling (2), Hannes Müller (2), Erik Kleinlein und Lasse Duncker für den 6:5-Sieg der Gäste.

 

Fast wäre es auch in Mülheim zu einem Shoot-out gekommen. Gastgeber HTC Uhlenhorst lief gegen den Mannheimer HC lange einem verdienten 0:2-Rückstand hinterher. Die MHC-Zugänge Jonty Elmes (26.) und Agus Bonnano (37.) brachten die spielerisch zunächst klar überlegenen Gäste in Front. Ein Nachschusstreffer durch William Sanda (49.) weckte bei Mülheim die Lebensgeister, und schon bald bot sich die große Möglichkeit zum Ausgleich, als Uhlenhorst einen Siebenmeter (Stockschlag beim Torschuss) erhielt. Doch Kapitän Jan Schiffer scheiterte mit seinem Schlenzball an MHC-Keeper Florian Simon (52.). Die Gäste ließen danach nichts mehr Zwingendes zu und feierten ihren dritten Sieg in Folge. MHC-Coach Andreu Enrich sprach hinterher von der „besten ersten Halbzeit, die ich beim MHC je gesehen habe“. Nur habe man vergessen, den Sack zuzumachen und später dann auch Glück benötigt.

 

Rot-Weiss Köln benötigte wie schon am Vortag gegen Münchner SC auch gegen den Berliner HC viel Geduld und Raphael Hartkopf als Dosenöffner. Nach torloser erster Halbzeit bescherte Hartkopf zum Ende des dritten Viertels das wichtige 1:0 (44.), dem Jakob Brilla gleich mit Beginn des Schlussviertels das 2:0 (E, 46.) folgen ließ. Nico Kirstein machte mit dem 1:2 (7m, 50.) die Sache noch einmal spannend, aber Rot-Weiss brachte das Resultat erfolgreich über die Zeit.