TAGESDUELLE HAMBURG GEGEN WEST ENDETEN MIT 2:2 SIEGEN
03. October 2026
Mit 2:2 Siegen ging das vierfache Samstagsduell zwischen Hamburger Teams und Vertretern aus dem Westen unentschieden aus.
Trotz eines nur an den Pfosten geschossenen Siebenmeters (43.) von Paul Smith nahm der Crefelder HTC beim Harvestehuder THC die Punkte mit. Linus Michler (E, 16.) hatte die Gäste in Führung gebracht. Den Hamburger Ausgleich durch Nqobile Ntuli (21.) beantwortete Ex-HTHC-Spieler Masi Pfandt noch in der gleichen Spielminute mit dem 1:2. Pfandt war es auch, der unmittelbar nach Beginn des Schlussviertels mit dem 1:3 (46.) den Endstand herstellte. Die „erwachsenere Mannschaft“ habe heute gewonnen, musste HTHC-Routinier Xaver Hasun im Dyn-Interview eingestehen.
Einen weiteren 3:1-Sieg für Gäste aus dem Westen in Hamburg gab es im Spiel zwischen dem UHC und Rot-Weiss Köln. Fabio Seitz bescherte Köln nach 12 Minuten die Führung. Dieses 0:1 hielt sich bis in die Schlussphase. Dann setzten die Gastgeber alles auf eine Karte und nahmen Torhüter Felix Damberger für einen elften Feldspieler vom Platz. Das Risiko machte sich nicht bezahlt. Seitz sorgte mit seinem zweiten Treffer zum 0:2 (57.) für die Vorentscheidung. Zwar gelang dem Ex-Kölner Elian Mazkour zu Beginn der Schlussminute noch per Ecke das 1:2 für den UHC, doch nur wenige Sekunden später stellte Justus Warweg mit dem zweiten Empty-net-Goal zum 1:3 den Endstand her.
Drei Tore von Jeremy Hayward waren für den Club an der Alster die halbe Miete beim 6:2 (3:1) über den HTC Uhlenhorst Mülheim. Der Australier verwandelte dabei nicht nur wie gewohnt sicher seine Standards, die per Ecke (3.) und Siebenmeter (7.) zum schnellen 2:0 führten, sondern traf ausnahmsweise auch aus dem Spiel heraus (20.). Wobei diesem 3:1 ein sehr eindeutiger Regelverstoß (runde Seite bei der Rückhandflanke) der Hamburger vorausging, den die Unparteiischen nicht erkannt hatten. Lasse Mink (41./47.) und Jack Heldens (47.) schossen die anderen drei Alster-Tore. Mülheim konnte lediglich durch Lukas Windfeder zum1:2 (E, 8.) und Jannik Enaux zum 2:4 (45.) dagegenhalten. Alster verbesserte sich mit seinem zweiten Sieg auf Platz sechs, für Mülheim als Zehnter bleibt die Lage mit nur einem Punkt aus vier Spielen prekär.
Den erwarteten Heimsieg fuhr der deutsche Meister Hamburger Polo Club gegen den Aufsteiger DSD Düsseldorf ein. Beim 4:2 (2:1) hielt sich der Leistungsabstand in Zahlen allerdings in Grenzen. Kane Russell (E, 20.) und Justus Weigand (22.) machten den Auftakt zum 2:0 für Polo. Moritz Wierlemann mit dem 1:2 (E, 27.) setzte für die Gäste ein erstes Ausrufezeichen. Erst zu Beginn des Schlussviertels konnten sich die Hanseaten dann mit einem Doppelschlag durch Russell (E, 46.) und Simon Quinders Lopez (46.) zum 4:1 weiter absetzen. Ben Marquardsen machte per verwandeltem Siebenmeter zum 2:4 (59.) die Sache am Ende noch ein bisschen enger.
Die Herren des Mannheimer HC machten es ihren Damen nach und kamen wie diese zu einem 3:0-Erfolg über den Berliner HC. Alle drei Treffer gingen auf die ausländische Fraktion im Mannheimer Kader. Jonty Elmes bescherte dem MHC mit seinem fünften Saisontreffer das 1:0 (11.), das Tobias Martins und Marc Bolto mit einem Doppelschlag in der 21. Minute auf 3:0 ausbauten. Am Vorsprung veränderte sich in den restlichen 39 Spielminuten nichts mehr. Der MHC wahrte mit seinem vierten Sieg im vierten Spiel seine weiße Weste und ist nur wegen eines weniger ausgetragenen Spiels gegenüber Polo und Köln nicht Tabellenführer, sondern lediglich Dritter. Aufsteiger Berlin liegt auf Platz neun.
Nur eine halbe Minute fehlte dem Münchner SC zu seinem ersten Saisonsieg. Beim TSV Mannheim Hockey führten die gut aufspielenden Bayern über längere Phasen sogar mit zwei Toren, mussten aber noch einen Gleichstand nach 60 Minuten zulassen. Tom Blümmel bescherte dem MSC mit zwei Feldtoren innerhalb der 28. Minute die 2:0-Pausenführung. Oskar Gomes brachte Mannheim nach Wiederbeginn schnell heran (34.), ehe Philipp Dirmeier (E, 39.) den alten Abstand herstellte. Das 1:3 hielt sich bis ins Schlussviertel, ehe der Druck des TSV immer größer wurde und zu vielen Strafecken führte. Zwei davon brachten durch Greg Williams (53.) und Maico Casella (60.) den 3:3-Ausgleich. Im Shoot-out blieb Henry Bretschneider, der im Sommer durch seine Künste beim Abwehren von Penaltys den Münchnern den Klassenerhalt gesichert hatte, diesmal ohne Erfolgserlebnis. Maico Casella, Philipp Wossidlo, Luca Großmann, Louis Rowe und Alvaro Tello verwandelten alle fünf TSV-Versuche. Weil beim MSC nur Quirin Nahr, Luke Holmes und Benedikt Nahr trafen, blieb der Extrapunkt mit 5:3 bei den Gastgebern.