VIER SPIELE UND REICHLICH POSITIONSWECHSEL
24. October 2026
Zwar standen am Samstag lediglich vier Spiele in der 2. Bundesliga Damen an, doch alle hatten Auswirkungen auf die Tabellen. Am meisten freuen konnte sich der Bonner THV, der im letzten Feldspiel des Jahres seinen ersten Saisonsieg einfuhr und sogleich die Rote Laterne in der Gruppe Nord abgab.
Der BTHV setzte sich mit 2:1 (1:0) bei Schwarz-Weiß Neuss durch. Lucia Fafian Stark (30.) und Lotte Klein (46.) brachten Bonn auf die Siegerstraße, der Neusser Anschlusstreffer durch Melina Mourikis (47.) änderte nichts mehr daran. Während Neuss den möglichen Sprung auf Rang zwei verpasste und als Fünfter in die Winterpause geht, hatte für Bonn der heiß ersehnte erste Dreier einen Sprungeffekt: Es ging hoch von zehn auf acht.
Unfreiwillig das Schlusslicht übernehmen musste der Düsseldorfer SC99. Der Aufsteiger verlor beim HTC Uhlenhorst Mülheim mit 0:3 (0:1). Leni Hamacher (9.) vor und zweimal Kiana Diesler (40./51.) nach der Pause schossen die Tore für Mülheim, das mit diesem Dreier um drei Plätze in der Tabelle kletterte und als erster Verfolger des Spitzenreiters Hamburger Polo Club in die Rückrunde geht.
In der Gruppe Süd reichte dem SC Frankfurt 80 ein einziges Tor, um an TuS Obermenzing vorbei auf Platz zwei vorzustoßen. Charlotte Jagdt schoss nach 15 Minuten den 1:0-Siegtreffer gegen TuS Lichterfelde. Die Berlinerinnen bleiben auf Rang fünf. Mit einem weiteren Sieg am Sonntag gegen Obermenzing könnte Frankfurt bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Feudenheimer HC heranrücken.
Die in der unteren Tabellenhälfte stehenden Teams Rüsselsheimer RK und Nürnberger HTC trennten sich 1:1. Die NHTC-Führung durch Lenja Hortmann (41.) glich der RRK durch Mara Bentscheck (E, 55.) aus. Im Shoot-out sorgen Viktoria Zimmermann und Neele Sack, bei nur einem Gegentreffer durch Lene Böhme, mit 2:1 für den Extrapunkt zugunsten des RRK. Während sich Rüsselsheim tabellarisch nicht von Position sieben wegbewegte, reichte dem NHTC schon ein einziger Zähler, um von Platz neun auf acht zu klettern. Am Sonntag könnte Nürnberg mit einem Sieg in Hanau dann auch Rüsselsheim überholen.