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HANAUER DAMEN KOMMEN MIT EINEM SPIELTOR ZU FÜNF PUNKTEN

03. May 2026

Keinerlei Veränderungen in den Tabellen der 2. Bundesliga Damen brachte der 13. Spieltag. Die Spitzenreiter DSD Düsseldorf und TSV Mannheim stabilisierten mit einem weiteren Sieg ihre Stellung. Das erfolgreichste Team des verlängerten Wochenendes war indes der 1. Hanauer THC (Foto).

Vorjahresaufsteiger Hanau hatte neben den Zehlendorfer Wespen bei zwei Spieleinsätzen natürlich auch die Chance, mehr Punkte zu holen als praktisch alle anderen Erstligisten. Und das nutzte der hessische HTHC sehr effizient. Ein einziges Tor in 120 Spielminuten reichte zu wertvollen fünf Punkten. Das Duell der HG Nürnberg am Freitag entschied Zoe Wohlleben per Siebenmeter (41.) zum 1:0-Sieg. Am Sonntag fielen zwischen Hanau und den Wespen gar keine Tore. Nach 0:0 musste ein Shoot-out über den Zusatzpunkt entscheiden. Dieser blieb nach Hanauer Treffern von Anna Simon, Louisa Heller und Theresa Noll, bei Zehlendorfer Toren von Lea Rosner und Annika Schroll, mit 3:2 bei den Gastgeberinnen.

 

Für die Zehlendorfer Wespen blieb bei zwei Auftritten im Süden dagegen kaum etwas hängen. Der Nullnummer in Hanau war tags zuvor ein 0:1 beim Rüsselsheimer RK vorangegangen. Carla Anagnostou schoss nach 33 Spielminuten das Tor des Tages für den RRK, der seinen vierten (!) 1:0-Sieg in Serie feiern konnte. Erstligaabsteiger Zehlendorf kehrte ohne eigenen Torerfolg und mit nur einem Punkte zurück in die Bundeshauptstadt und verdankt lediglich der Niederlage eines Mitkonkurrenten, dass die Wespen nicht auf einen Abstiegsplatz zurückfielen.

 

Der Tabellenvorletzte Nürnberger HTC kam beim Feudenheimer HC mit 0:5 (0:2) sehr deutlich unter die Räder. Hannah Schiller (5.), Yevheniya Kernoz (E, 9.), Carla Mees (37./E, 53.) und Marlene Margraf (50.) schossen die Mannheimer Gastgeberinnen zum klaren Sieg, der den zweiten Tabellenplatz festigte und auch das Torverhältnis jenem des Spitzenreiters annähern ließ.

 

Der TSV Mannheim Hockey besiegte TuS Lichterfelde mit 3:0 (1:0). Franziska Schütte (20.). Luise Kirschner (32.) und Lisa Schall (E, 38.) sorgten für den sicheren Heimsieg des Tabellenführers gegen einen Berliner Gast, der noch vor zwei Wochen zum Kreis der Aufstiegskandidaten zählte, doch nach nun drei Niederlagen in Folge nichts mehr mit der Meisterschaft zu tun hat.

 

Neben den beiden Mannheimer Teams TSV und FHC gehört auch der HC Ludwigsburg weiter zum kleiner gewordenen Kreis möglicher Gruppensieger. Der Tabellendritte tat sich gegen Schlusslicht Rotation Prenzlauer Berg allerdings eine Halbzeit lang schwer. Erst nach dem torlosen Pausenstand fand der HCL die Lücke in der Berliner Mauer. Svenja Krollmann (32.), Sina Burkhart (E, 45.), Jessica Schwarz (7m, 50./57.) und Carlotta Koch (54.) sorgten dann noch für einen 5:0-Erfolg.

 

In der Nord-Gruppe war Spitzenreiter DSD Düsseldorf als erfolgreicher Minimalist unterwegs. Im Heimspiel gegen RTHC Bayer Leverkusen schoss der DSD lediglich ein Tor durch Valentina Teruggi (3.). Da Düsseldorf vergaß, weitere Treffer nachzulegen, hätte sich das kurz vor Ende fast gerächt. Doch Gegner RTHC konnte seine einzige Ecke (58.) nicht zum Ausgleich nutzen. So blieb es beim 1:0-Sieg und nur vier Düsseldorfer Gegentreffern in 13 Saisonspielen.

 

DSD-Verfolger Uhlenhorst Mülheim kam zu einem 2:0 (0:0)-Auswärtssieg bei Blau-Weiß Köln. Im dritten Viertel sorgten Maike Scheuer (32.) und Paulina Becker (37.) für die Entscheidung zugunsten des Tabellenzweiten.

 

Die Lücke dahinter wurde größer, weil der Tabellendritte Bonner THV mit 1:4 (0:2) bei Schwarz-Weiß Neuss verlor. Celina Reinsch (3./58.), Katleen Spöreke (15.) und Dana Ottmaa (41.) trafen für Neuss, Bonn konnte durch Rebecca Schüller lediglich zum 1:3 (51.) verkürzen.

 

Wichtige Schritte auf dem Weg zum Klassenerhalt machten am Wochenende die Hamburger Teams vom Klipper THC und Polo Club. Klipper gewann sein Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig mit 3:1 (2:1). Johanna Roggenbau (E, 4.), Eske Weiser (26.) und Lara Bock (58.) trafen für die Gastgeberinnen, Levke Packeiser konnte für die niedersächsischen Gäste zum 1:1 (18.) ausgleichen.

 

Ein klares 5:0 (3:0) fuhr der Hamburger Polo Club im Stadtderby bei der TG Heimfeld ein. Lucie Duchkova (3.), Antonia di Racca (18.), Annika Wezel (E, 28./56.) und Henriette Schlüter (54.) sorgten mit ihren Toren für klare Verhältnisse. Die auf den Abstiegsplätzen stehenden BW Köln und TG Heimfeld drohen den Anschluss zu verlieren.

 

Foto: 1.HTHC