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ACHT TORE IM TOPSPIEL: MÜLHEIM SCHLÄGT RAFFELBERG 5:3

12. September 2026

Ein torreiches Topspiel sah der Saisonstart der 2. Bundesliga Damen. 5:3 rang dabei Aufstiegskandidat Uhlenhorst Mülheim den Erstligaabsteiger Club Raffelberg nieder. Von den Aufsteigern konnte zumindest SV Blankenese ein erstes kleines Erfolgserlebnis feiern.

Raffelberg konnte dabei durch Anne Bos (9.), Hannah Düngel (14.) und Hannah Reicherts (E, 30.) drei Rückstände ausgleichen. Aber es reichte nicht für etwas Zählbares, weil Mülheim nach seinen drei Toren in der ersten Hälfte durch Sarah Gehring (6.) und Maren Kiefer (12./E, 28.) eben auch noch in der Schlussphase durch Pauline Becker (53.) und Greta Skreba (59.) weitere zwei Treffern verbuchen konnte. 5:3 (3:3) hieß es am Ende im Nachbarschaftsduell.

 

Immerhin einen ersten Punkt gab es zum Bundesliga-Einstand von Nord-Aufsteiger SV Blankenese. Beim Klipper THC Hamburg gab es für das SVB-Team von Ex-Bundestrainer Berti Rauth ein 1:1-Unentschieden. Johanna Roggenbau (E, 26.) hatte Klipper in Führung gebracht, Paula Persoon glich per Siebenmeter (48.) für die Gäste aus. Im Shoot-out sicherten Michaela Wienert, Jana Schuette und Eske Weiser, bei Gegentreffern von Asuka Kishi und Rika Lubienski, für Klipper mit 3:2 den Extrapunkt.

 

Für den zweiten Nord-Aufsteiger, Düsseldorfer SC 99, blieb im ersten Zweitligaauftritt dagegen nichts hängen. Beim HTC Schwarz-Weiß Neuss unterlag der DSC mi 1:4 (0:2). Lilly Otten (3.), Kathleen Spörecke (19.) und Anastasiia Voievoda (35.) legten für Neuss schon ein 3:0 vor, ehe auch der Aufsteiger durch Pina Baumeister (46.) ein erstes Mal jubeln konnte. Cassandra Walkiewicz (43.) stellte dann für Neuss den Endstand zum ersten Dreier her.

 

Ein klarer Heimsieg mit drei Toren Vorsprung gelang auch dem Hamburger Polo Club. Gegen Eintracht Braunschweig gelang den Hanseatinnen durch Treffer von Jule Andresen (15.), Franziska Heyltjes (26.) und Nora Amme (36.) ein souveränes 3:0 (2:0).

 

Knapp mit 1:0 (0:0) setzte sich der RTHC Bayer Leverkusen beim Bonner THV durch. Die entscheidende Szene spielte sich nach 39 Minuten ab, als Finja Beutling aufs Bonner Tor schoss und Hella Kroll den Ball dann noch an BTHV-Torhüterin Jacinta Caspari vorbeilenkte.

 

Süd-Absteiger SC Frankfurt 80 startete mit einem ungefährdeten 5:1 (2:1)-Auswärtssieg bei Aufsteiger Berliner SC. Nathalie Stapf (7.) brachte die hessischen Gäste früh in Führung. Annika Mahrad (20.) glich für den BSC in dessen erstem Feld-Zweitligaspiel aus, doch der SC80 hielt durch Neuzugang Zita Grigoleit (24.) schnell wieder dagegen. Nach der Pause setzte sich der Gast durch Carlotte Jagdt (33.), Paula Bonnani (E, 42.) und nochmals Nathalie Stapf (50.) zum 1:5 noch deutlich ab.

 

Frankfurts Sonntagsgegner Zehlendorfer Wespen startete mit einem 1:1 (0:0) gegen den HC Ludwigsburg in die Saison. Nach torloser erster Hälfte brachte Annika Schroll (E, 41.) die Berliner Gastgeberinnen in Führung. Diese hielt aber gerade mal zwei Minuten, dann hatte Nele Pöhler den HCL zum Ausgleich (43.). Da bis zum Schlusspfiff kein weiterer Treffer fiel, musste das Shootz-out über den zweiten Punkt entschieden. Diesen holten die Gäste durch Treffer von Nina Schindler und Lara Lückehe mit 2:1. Bei den Wespen traf lediglich Svea Sturm.

 

Der als Aufstiegskandidat in die Runde gegangene Feudenheimer HC feierte mit 2:1 beim Hanauer THC einen gelungenen Einstand. Giulia Schubert (E, 19.) hatte die Mannheimer Gäste zur knappen Pausenführung gebracht, bald nach Wiederbeginn glich Hanau durch Jennifer Goldberg (32.) aus. In der Schlussphase glückte dem FHC durch Carla Mees (E, 52.) der Siegtreffer.

 

Mit TuS Lichterfelde startete ein weiterer Anwärter der Süd-Gruppe ebenfalls erfolgreich. Ihr Heimspiel gegen den Nürnberger HTC gewannen die Berlinerinnen mit 4:2 (1:1). Jenna Gabel für TuSLi (11.) und Lene Böhme für den NHTC (21.) trafen vor der Pause, nach der Halbzeit zog TuSLi durch Gabel (42.), Elena Herbst (48.) und Merle Wenger (49.) binnen kurzer Zeit auf 4:1 davon. Nürnbergs zweiter Treffer durch Lucy Hupfer (E, 56.) konnte die Niederlage für die Fränkinnen nicht mehr abwenden.

 

Foto: W.Chruscz