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AM SONNTAG GIBT ES ZWEI ENDSPIELE UM AUF- UND ABSTIEG

13. June 2026

Die vier Samstagsbegegnungen in der 2. Bundesliga Damen schufen die Voraussetzungen dafür, dass es am Sonntag je ein Finale um den Aufstieg und um den Abstieg in der Gruppe Süd geben wird.

Tabellenführer TSV Mannheim Hockey zeigte sich erholt von der jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen den Nürnberger HTC. Gegen den HC Ludwigsburg, der selber noch Minimalchancen im Aufstiegsrennen hatte, gewann der TSV durch frühe Tore von Maria Dolores Echegaray (7.) und Johanna Mühl (E, 10.) mit 2:0.

 

Im Fernduell mit dem Feudenheimer HC baute der TSV Mannheim seinen Vorsprung von einem auf zwei Zähler aus. Denn der FHC kam beim Rüsselsheimer RK nicht über ein 1:1-Unnetschieden hinaus. Yevheniya Kernoz (E, 15.) hatte den Tabellenzweiten in Führung gebracht, die bis zum Ende anzuhalten schien. Aber in der Schlussminute sorgte Hannah Schwarzkopf mit dem Ausgleichstreffer für den RRK dafür, dass es ins Shoot-out ging. Hier setzte sich Feudenheim mit 4:2 nach Toren von Pauline Himmer (2), Luisa Höfling-Conradi und Yevheniya Kernoz, bei Rüsselsheimer Treffern von Neele Sack und Lena Reiche, durch.

Feudenheim hat sich mit den errungenen zwei Punkten die Endspiel-Situation offengehalten. Am Sonntag geht es auf eigenem Platz gegen den Nachbarn Mannheimer TSV um den Aufstieg in die erste Liga. Für Feudenheim wäre es der erstmalige Einzug ins Feld-Oberhaus, beim TSV die sofortige Rückkehr in die erste Liga.

 

Mit einer beachtlichen Aufholjagd hat sich der Nürnberger HTC seine Chancen auf den Klassenerhalt am Leben erhalten, sie bei genauerer Betrachtung sogar verbessert. Im Heimspiel gegen TuS Lichterfelde lag der NHTC nach Toren von Elena Herbst (4.) und Patricia Einbeck (21.) zur Pause bereits mit 0:2 in Rückstand.Nach dem Seitenwechsel platzte bei den Fränkinnen der Knoten, vor allem bei den Strafecken. Drei verwertete Standards durch Antonia Eder (37.), Ella Förtsch (40.) und Leonie Kurtz (49.) brachten noch den dringend nötigen 3:2-Sieg.

 

Der NHTC blieb trotz des Erfolges auf dem neunten, den Abstieg bedeutenden Tabellenplatz. Denn die HG Nürnberg kam ebenfalls gegen einen Berliner Gegner zu drei Punkten, besiegte Rotation Prenzlauer Berg glatt mit 4:0 (1:0). Celina Loy mit zwei Strafecken (11./53.), Lena Raum (32.) und Emelie Haas (40.) sorgten für den Heimsieg.

 

Durch die beiden Nürnberger Siege sind die am Samstag spielfreien Zehlendorfer Wespen noch einmal richtig in Bredouille geraten. Die Berlinerinnen (16 Punkte; minus 7 Tore) erwartet am Sonntag ein Endspiel bei der HG Nürnberg (17) um den Klassenerhalt, weil man davon ausgehen darf, dass der NHTC (16; minus 19 Tore) sein Heimspiel gegen den ersten Absteiger Rotation gewinnen wird und deshalb der Verlierer des Duells HGN gegen Wespen dann die Liga verlassen muss.

 

Foto: FHC