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FRÜHE UND SPÄTE TORE DER BEIDEN TABELLENFÜHRER

19. April 2026

Erfolgreich mit 2:0-Siegen sind die beiden Tabellenführer der 2. Bundesliga Damen, DSD Düsseldorf und TSV Mannheim Hockey (Foto), in die Rückrunde gestartet.

Nord-Spitzenreiter DSD Düsseldorf riss im Heimspiel gegen Blau-Weiß Köln keine Bäume in Sachen erfolgreiches Offensivspiel aus. Durch ein frühes Eckentor von Madison Fitzpatrick (3.) waren die Gastgeberinnen zwar schnell in Führung gegangen, aber es fehlte der Ausbau des Vorsprungs. Und so konnte der Tabellenletzte aus Köln bis in die Schlussminute hinein hoffen, mit einem Lucky Punch noch zum Ausgleich zu kommen. Erst der zweite Eckentreffer der Australierin Madison Fitzpatrick (60.) zum 2:0-Endstand sorgte für Klarheit.

 

DSD-Verfolger Uhlenhorst Mülheim musste im Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Neuss nach zwei Rückständen froh sein, am Ende mit 4:3 (1:1) die Punkte behalten zu haben. Filippa Niebuhr zum 1:0 (7.) und Celine Reinsch zum 2:1 (31.) ließen Neuss hoffen, was auch für den 3:3-Ausgleichstreffer (50.) von Melina Mourikis galt. Am Ende war die Ausbeute der Gäste durch Sarah Gehring (22.), Ida Thiele (39.), Maike Scheuer (43.) und Katharina Barth (50.) etwas besser.

 

Auf besten Weg zu einem souveränen Auswärtssieg war der Bonner THV beim RTHC Leverkusen. Thea Scheidl (10./E, 30.) und Meike Starmann (E, 22.) führten die Gäste zu einer 3:0-Halbzeitführung. Umso ärgerlicher aus Bonner Sicht war, dass es nicht zu einem Dreier reichte, denn Serafina Pütz (E, 33.), Nele Kähler (41.) und Hannah Franke (60.) brachten für den RTHC noch das 3:3-Unentschieden. Im Shoot-out (0:2) trafen nur Oijako und Krämer für Bonn.

 

Noch spielfrei hatten die ganzen Zweitligisten aus dem geografischen Norden (Polo, Heimfeld, Klipper und Braunschweig).

 

In der Süd-Gruppe mühte sich Spitzenreiter TSV Mannheim Hockey zu einem 2:0-Heimsieg über die HG Nürnberg. Ähnlich wie bei Nord-Tabellenführer Düsseldorf legte Mannheim ein frühes Tor von (Lisa Schall per Ecke/9.) und musste dann bis in die Schlussminute hinein warten, ehe der zweite Treffer (Lotta Nefzger) die Erlösung brachte.

 

Ebenfalls zu einem 2:0-Heimerfolg kam TuS Lichterfelde. Im Berliner Derby schlug TuSLi den Aufsteiger Rotation Prenzlauer Berg nach Toren von Friederike Krause (E, 28.) und Miriam Günther (33.). Damit übernahm Lichterfelde den zweiten Tabellenplatz vom Feudenheimer HC. Die Mannheimerinnen brachten im Auswärtsspiel bei den Zehlendorfer Wespen eine 2:0-Führung durch Carla Mees (15.) und Yevheniya Kernoz (E, 21.) nicht über die Zeit. Katharina Seifert (35.) und Thekla-Louise Schlawin (45.) brachten die Berliner Gastgeberinnen ins Shoot-out, wo allerdings der FHC nach Treffern von Luise Höfling-Conradi, Laura Schubert und Giulia Schubert mit 3:1 den Zusatzpunkt mitnahm.

 

Ein Shoot-out nach einem 2:2-Unentschieden gab es auch zwischen dem 1. Hanauer THC und dem HC Ludwigsburg. Zwei Führungen des gastgebenden Aufsteigers durch Jennifer Goldberg (44.) und Theresa Noll (49.) glichen die Gäste durch Daniela Bauer (49.) und Jessica Schwarz (E, 58.) zweimal aus. Im Shoot-out (3:2) sicherten Zoe Wohlleben (2) und Jennifer Goldberg, bei zwei HCL-Treffern durch Jessica Schwarz und Jette Fischer, für Hanau den Zusatzpunkt. Ludwigsburg bleibt Vierter, Hanau Fünfter.

 

Eine knappe 0:1-Heimniederlage musste der Nürnberger HTC gegen den Rüsselsheimer RK einstecken. Ein einziger Treffer von Stella Orf (43.) genügte dem Gast zum 1:0-Sieg, der den RRK in der Tabelle vor die Wespen auf Platz 7 brachte. Der NHTC bleibt dagegen auf dem potenziellen Abstiegsplatz 9.

 

Foto: TSVMH