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Nur noch vier Damen-Zweitligateams haben eine weiße Weste

20. September 2026

Nach zwei Spielwochenenden haben nur noch vier der 20 Mannschaften der 2. Bundesliga Damen eine weiße Weste. Im Süden ist das überraschend Aufsteiger TuS Obermenzing, in der Nord-Gruppe Schwarz-Weiß Neuss, Hamburger Polo Club und RTHC Bayer Leverkusen.

Makellos ist nach zwei Spielen weiter die Bilanz des Hamburger Polo Club. Dem 3:0 über Braunschweig folgte im zweiten Heimspiel ein 1:0 gegen den Bonner THV. Für den einzigen Treffer des Tages sorgte Henriette Schlüter nach 35 Minuten.

 

Ein Befreiungsschlag glückte dem Club Raffelberg. Nach zwei Auftaktniederlagen holte sich der Erstligaabsteiger mit einem 2:1 (1:1) bei Aufsteiger SV Blankenese seine ersten Punkte. Anneke Maertens (4.) sorgte für die frühe Gästeführung. Anna Hassler (E, 22.) glich für die Hamburgerinnen noch vor der Pause aus, ehe Hannah Düngel (45.) für die neu formierten Duisburgerinnen der Siegtreffer gelang. Für Blankenese war es nach zwei Unentschieden die erste Niederlage.

 

Uhlenhorst Mülheim zeigte sich von seiner Vortagsniederlage gegen Leverkusen einigermaßen erholt und kam gegen Klipper Hamburg zu einem 1:0-Heimsieg. Lynn Neuheuser (E, 12.) sorgte früh für den spielentscheidenden Treffer. Glück hatten die Ruhrstädterinnen, dass Klipper im Schlussviertel einen Siebenmeter (51.) nicht zum Ausgleich nutzen konnte. Für die Hamburgerinnen wiederholte sich das Malheur, schon am Vortag beim Düsseldorfer SC ließ man durch einen ausgelassenen Strafstoß Punkte liegen.

 

Eine dreifach erfolgreiche Melina Mourikis bescherte Schwarz-Weiß Neuss einen 3:2 (1:1)-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig und die Behauptung der Tabellenführung. Zwischenzeitlich hatten die Niedersächsinnen nach Toren von Marlene Margraf (E, 18.) und Emely Vysoudil (E, 34.) mit 2:1 geführt. Aber das reichte gegen die Ausbeute der Neusser Torschützin (E, 11./E, 37./47.) dann nicht zu etwas Zählbarem.

 

Aufsteiger TuS Obermenzing ist der Topstart gelungen. Mit dem 1:0 im Heimspiel gegen die Zehlendorfer Wespen feierten die Münchnerinnen ihren dritten Sieg in Folge und sind Tabellenführer. Torschützin wie schon bei den ersten beiden Erfolgen war Alina Pillmann (38.).

 

Der eigentliche Süd-Aufstiegsanwärter Feudenheimer HC musste sich beim HC Ludwigsburg mit einem Punkt zufriedengeben. Nach 60 Minuten war kein Tor gefallen. Entsprechend musste es nach dem 0:0 ins Shoot-out gehen. Beim FHC konnte lediglich Emma Himmler ihren Versuch erfolgreich abschließen, das Heimteam hatte mit Grace Raad, Lara Lückehe und Nina Schindler zum 3:1 das bessere Ende und gewann damit auch das dritte Shoot-out im dritten Saisonspiel.

 

Ein Shoot-out gab es auch in Rüsselsheim, wo der RRK beim 3:3 (2:1) und siegreichen Penaltys (3:2) gegen den Hanauer THC seine ersten Punkte in der Saison holte. Marit Ordemann brachte Rüsselsheim zwei Mal in Führung (3./E, 26.), für Hanau glichen Lara Rosenkranz (20.) und Marilena Krauß (35.) glichen doppelt für die Gäste aus, Zoe Wohlleben brachte Hanau dann zur ersten Führung (45.). Mara-Patricia Bentscheck sorgte im Schlussviertel (55.) für den unentschiedenen Stand nach 60 Minuten. Beim Shoot-out hatte der RRK durch Neele Sack, Marit Ordemann und Stella Orf, bei Hanauer Treffern von Mirja Buntrock und Lara Rosenkrank, die Nase vorn.

 

Seinen ersten Sieg landete der Nürnberger HTC. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Berliner SC mussten die Gastgeberinnen zwei Rückstände verkraften, als Rieke Dreeeßen (2.) und später Luisa Scharf (E, 43.) den BSC zwei Mal in Führung brachte. Maria Thoms (11.), Leonie Kurtz (48.), Linda Müller (E, 49.) und Madelaine Wandelt (55.) sorgten dafür, dass die drei Punkte bei den Fränkinnen blieben.