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BLAU-WEISS KÖLN GIBT SCHLUSSLICHT AB

25. April 2026

Während die beiden Gruppenersten der 2. Bundesliga Damen ihre nächsten Siege einfuhren, freute sich ansonsten vor allem Blau-Weiß Köln (Foto). Die Domstädterinnen konnten das Tabellenschlusslicht der Nord-Gruppe an die TG Heimfeld abgeben.

Der Treffer von Mia Kähler (34.) reichte Köln zum 1:0 (0:0)-Erfolg im Auswärtsspiel beim Klipper THC Hamburg. Mit dem zweiten Saisonsieg verließ Blau-Weiß den letzten Tabellenplatz und setzte somit ein Zeichen im Rennen um den Klassenerhalt in der Gruppe Nord.

 

An der Spitze dieser Gruppe gibt sich der DSD Düsseldorf keine Blöße. Bei der TG Heimfeld gab es einen klaren 4:0-Sieg, der bereits zur Halbzeit feststand. Mia Rosser (E, 7.), Lilly Otten (19.) und zweimal Carina Salz (20./7m, 21.) sorgten für die frühe Entscheidung zugunsten des Tabellenführers beim neuen Schlusslicht.

 

Der Sieben-Punkte-Abstand des DSD auf den ersten Verfolger Uhlenhorst Mülheim blieb unverändert, weil auch der HTCU sein Samstagsspiel gewann. Der 4:1 (1:1)-Heimsieg über Eintracht Braunschweig fiel erst am Ende klar aus. Bis sieben Minuten vor Ende konnte Braunschweig beim Stand von 1:2 – Sarah Gehrung (E, 17.) und Kiana Disler (35.) trafen für Mülheim, Lydia Hirschler (22.) für Eintracht – hoffen. Dann aber machten Lynn Neuheuser (E, 53.) und Maike Scheuer (58.) den Deckel für Mülheim drauf.

 

Der Tabellendritte RTHC Bayer Leverkusen konnte das Drei-Punkte-Tempo der beiden vor ihm stehenden Teams am Samstag nicht ganz mitgehen. Im Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Neuss blieben am Ende „nur“ zwei Punkte für den RTHC übrig. Und nach einem 0:2-Rückstand durch zwei Neusser Treffer von Marit Kossmer (31./51.) hätte man aus Leverkusener Sicht auch weitaus weniger haben können. Lilly Laufenberg (55.) und Pauline Hartlieb (57.) retteten den RTHC ins Shoot-out, wo man keinen Gegentreffer zuließ und Jette Kibben, Finja Beuthling und Nina von Paridon mit 3:0 den Zusatzpunkt sicherte.

 

Der Bonner THV zog mit seinem 2:0 (0:0)-Sieg über den Hamburger Polo Club nach Punkten mit Leverkusen gleich. Die Entscheidung fiel mit einem Doppelschlag innerhalb der 45. Spielminute. Erst traf Adele Triebel, kurz danach erhöhte Zarina Chruscz per Ecke zum Endstand.

 

In der Süd-Gruppe mühte sich Spitzenreiter TSV Mannheim Hockey beim Schlusslicht Rotation Prenzlauer Berg zu einem 2:1 (1:0)-Sieg. Lotte Nafzger (15.) hatte die Gäste zur Pausenführung gebracht. Inke Lindberg (42.) brachte die Berlinerinnen zum Ausgleich, ehe Johanna Mühl (E, 50.) den Favoriten auf Aufstiegskurs hielt.

 

Der TSV-Vorsprung an der Spitze wuchs auf drei Punkte an, weil TuS Lichterfelde patzte. Mit 0:1 (0:0) gegen den Rüsselsheimer RK verlor. Carla Anagnostou schoss in der 47. Minute das goldene Tor, das die Hessinnen auf Platz sechs vorbrachte und TuSLi auf Rang vier zurückfallen ließ.

 

Seinen nach der Hinrunde eingenommenen zweiten Platz holte sich der Feudenheimer HC mit einem 3:0 (1:0)-Heimsieg über den Hanauer THC zurück. Hannah Schiller (E, 10.) und zweimal Carla Mees (E, 34./42.) sorgten für die drei Punkte.

 

Auch der HC Ludwigsburg nutzte den TuSLi-Ausrutscher. Mit einem 2:1 (1:0)-Sieg bei den Zehlendorfer Wespen kletterten die Barockstädterinnen wieder auf den dritten Platz. Jette Fischer (26.) und Daniela Bauer (42.) brachten den HCL in Front, der Berliner Erstligaabsteiger konnte durch Adele Friedmann (52.) lediglich noch verkürzen.

 

Am Freitagabend hatte der Nürnberger HTC das Franken-Derby bei der HG Nürnberg mit 3:2 (2:1) für sich entschieden. Lene Böhne (1.) und zweimal Supertalent Ella Förtsch (7m, 13./E, 34.) schossen die Tore des Gastes. Bei der HGN konnten Emelie Haas (9.) und Henrietta Ludwig (E, 49.) die Niederlage nicht verhindern. Trotz des Sieges bleibt der NHTC erst einmal auf einem Abstiegsplatz.

 

Foto: BW Köln