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DSD DÜSSELDORF FEIERT IN BRAUNSCHWEIG SEINEN AUFSTIEG

06. June 2026

Die Damen des DSD Düsseldorf sind am Ziel. Durch einen 5:2-Sieg bei Eintracht Braunschweig haben sie am Samstag ihre Meisterschaft in der 2. Bundesliga Gruppe Nord und damit ihren Aufstieg vorzeitig perfekt gemacht und entsprechend gefeiert (Foto).

Schon zur Pause führten die Rheinländerinnen in Braunschweig durch Tore von Carina Salz (2) und Lilly Otten mit 3:0. Den zweiten Durchgang konnte die Eintracht dann durch Tore von Emely Vysoudil zum 1:3 Teams von (35.) und Laura Drees zum 2:5 (E, 52.), bei weiteren DSD-Toren von Valentina Teruggi (41.) und Silja Drewitz (50.) tatsächlich ausgeglichen gestalten. Aber das änderte nichts am klaren Erfolg des Teams von Lars Rossner und Sebastian Draguhn, das als nun 40. Verein in der Geschichte der Bundesliga ins Oberhaus des deutschen Damen-Feldhockeys einziehen darf.

 

Auch ohne eigenen Sieg wäre der DSD-Aufstieg an diesem Tag rechnerisch perfekt gewesen. Denn Düsseldorf-Verfolger Uhlenhorst Mülheim spielte zuhause gegen Klipper Hamburg lediglich 0:0 unentschieden und verlor auch noch den Zusatzpunkt durch ein 1:3 im Shoot-out. Während für Uhlenhorst lediglich Lara Pannek einen Penalty verwandeln konnte, trafen für die Gäste Pauline Bechmann, Marie Dallner-Zerbe und Liv Matthies.

 

Tabellenschlusslicht TG Heimfeld siegte mit 3:2 (3:1) bei Schwarz-Weiß Neuss. Saniya Knösel (9.) und Anne Gänther (11.) brachten die Hamburger Gäste mit 2:0 in Führung. Den ersten Neusser Anschlusstreffer durch Celine Reinsch (17.) beantwortete Philppa Marx zum 1:3 (20.). Der einzige Treffer in der zweiten Hälfte gelang Reinsch (49.) zum 2:3-Endstand. Trotz seines dritten Saisonsieges kann Heimfeld seinen Abstieg nicht mehr abwenden.

 

Einen 2:1-Prestigeerfolg zur Sicherung des sechsten Tabellenplatzes konnte der Hamburger Polo Club gegen den RTHC Bayer Leverkusen landen. Luise Brandt (35.) und Anna Lahtz (7m, 52.) trafen für Polo, den Gästen war durch Serafina Pütz (44.) der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.

 

In der Süd-Gruppe ist der HC Ludwigsburg aus dem Titelrennen ausgeschieden. Im Heimspiel gegen den Feudenheimer HC gelang dem Tabellendritten nicht mehr als ein 1:1. Carlotta Koch (40.) hatte die Feudenheimer Führung durch Leah Lörsch (37.) ausgeglichen. Das Shoot-out brachte mit 5:4 den Zusatzpunkt für die Gäste aus Mannheim. Yevheniya Kernoz (2), Emma Himmler und Luisa Höfling-Conradi (2) trafen hier für den FHC, Jessica Schwarz (2), Clara Gulewitsch und Carlotte Koch waren für den HCL erfolgreich. Feudenheim rückte bis auf einen Punkt an Spitzenreiter TSV Mannheim heran, der erst am Sonntag (gegen Nürnberger HTC) spielt.

 

Die HG Nürnberg verpasste einen Schritt Richtung Klassenerhalt durch ein 0:3 (0:2) auf eigenem Platz gegen TuS Lichterfelde. Hannah Lämmel (3.) und Elena Herbst (16./55.) sorgten mit ihren Treffern für die Entscheidung der Berlinerinnen.

 

Etwas besser machten es die Zehlendorfer Wespen. Im Berliner Duell bei Schlusslicht Rotation Prenzlauer Berg gab es nach 1:1-Endstand einen 3:2-Sieg der Wespen im Shoot-out. Maja Schröder, Thekla-Louise Schwerin und Svea Sturm sorgten für den Zusatzpunkt der Wespen, bei Absteiger Rotation war Leonie Dierck doppelt erfolgreich.

 

Im Hessen-Duell drehte der Rüsselsheimer RK gegen den 1.Hanauer THC einen 0:1-Pausenrückstand, für den Theresa Noll (28.) gesorgt hatte, durch Tore von Ella Mittnacht (E, 34.) und Marit Ordemann (44.) noch zum 2:1-Sieg. Der RRK hat in der Tabelle nun Hanau überholt.

 

Foto: DSD