DSD-DAMEN LASSEN VERFOLGER MÜLHEIM ABBLITZEN
09. May 2026
Der erstmalige Aufstieg des DSD Düsseldorf kommt immer näher. Nach dem Shootout-Sieg gegen Verfolger Uhlenhorst Mülheim am Samstag ist den Rheinländerinnen (Foto) die Meisterschaft in der Nord-Gruppe der 2.Bundesliga Damen praktisch nicht mehr zu nehmen.
Im Topspiel zwischen Nord-Tabellenführer Düsseldorf und Verfolger Mülheim konnten die Gäste vom Uhlenhorst zweimal in Führung gehen, aber es reichte nach Treffern von Lara Pannek (16.), Rückkehrerin Maren Kiefer (E, 20.) und Charlotte Müller (E, 35.) trotzdem nicht mehr als zu einem 3:3 (3:2)., als auch der DSD durch Alina Olffermann (16.), Valentina Teruggi (16.) und Carina Salz (38.) dreimal traf. Bei den Penaltys hatte Düsseldorf durch Tore von Mia Rosser, Valentina Teruggi, Carona Salz und Mira Hildebrandt, bei HTCU-Treffern von Lara Pannek, Anne Mertens und Marien Kiefer mit 4:3 die Oberhand. Das ließ den ohnehin schon großen Vorsprung von acht auf neun Punkten anwachsen. Bei nur noch vier Spielen ist das sportlich nicht mehr zu verlieren.
Ein Shoot-out gab es auch im Spiel zwischen Hamburger Polo Club und Blau-Weiß Köln. Da waren in 60 Minuten überhaupt keine Tore gefallen. Dem 0:0 folgte ein 3:1 der Hamburgerinnen durch Tore von Annika Wenzel, Nora Amme und Lisa Styrer, bei nur einem Kölner Treffer von Mia Kähler.
Daneben gab es im Norden noch drei Heimsiege. Eintracht Braunschweig schlug Schwarz-Weiß Neuss mit 3:2 (1:0). Neuss konnte durch Anstasiia Voievoda (31.) und Celine Reinsch (51.) zweimal ausgleichen. Doch gegen drei Eintracht-Tor von Emely Vysoudil (18.) und Emma Nolting (7m, 41./54.) reichte das halt nicht zu einem Punkt.
2:0-Erfolge im eigenen Stadion konnten Bonner THV und RTHC Bayer Leverkusen gegen Hamburger Gäste einfahren und damit ihre vorderen Tabellenplätze stabilisieren. Der BTHV schlug den Klipper THV durch Treffer von Meike Starmann (E, 6.) und Madita Schön (52.). Der RTHC bezwang Schlusslicht TG Heimfeld mit Strafeckentoren von Serafina Pütz (40.) und Nika von Paridon (54.).
In der Gruppe Süd musste Spitzenreiter TSV Mannheim viel Geduld mitbringen, um am Ende weitere drei Punkte aufs Konto zu bekommen. Gegner Rüsselsheimer RK zeigte, warum er in den letzten vier Spielen (jeweils 1:0 gewonnen) kein einziges Gegentor kassierte. Und so biss sich auch der Erstligaabsteiger TSV geschlagene 58 Minuten lang die Zähne aus, ehe Lotte Nafzger doch noch der goldene Treffer zum 1:0 gelang.
TSV-Verfolger Feudenheimer HC bleibt mit seinem 4:1 (2:0)-Sieg bei TuS Lichterfelde auf Kurs. Leah Lörsch (4.), Hannah Schiller (29.) und Marlen Margraf (49.) hatten die Gäste aus Mannheim schon mit 3:0 in Führung gebracht, ehe Hannah Lämmel (E, 55.) auch die Berliner Gastgeberinnen auf die Anzeigetafel brachten. Für den Schlusspunkt sorgte Denis Hechler per Siebenmeter mit dem 1:4 (49.).
Vom Toptrio holte nur der HC Ludwigburg keine drei Punkte. Im Heimspiel gegen die HG Nürnberg reichte es dem HCL nur zu einem 0:0. Wenigstens gab es im Shoot-out keinen Ludwigsburger Fehlschuss. Jessica Schwarz, Tess Kraut, Amira Hamzah und Clara Gulewitsch sicherten bei nur einem HGN-Treffer durch Naemi Stieber das 4:1 und damit zwei Punkte.
Einen enorm wichtigen 2:0 (0:0)-Heimsieg feierten die Zehlendorfer Wespen gegen den Nürnberger HTC. Über drei Viertel hinweg fielen in diesem Abstiegskampf keine Treffer. Dann erlösten Adele Tiedemann (46.) und Sophia Ioakinidis (E, 54.) die Berliner Gastgeberinnen, die auf Rang sieben springen konnten.
Für Schlusslicht Rotation Prenzlauer Berg wird der Abstieg immer wahrscheinlicher. Im Duell der beiden Vorjahresaufsteigerinnen unterlag Rotation dem 1.Hanauer THC mit 1:3 (0:1). Anna Simon (E, 15.), Jennifer Goldberg (E, 44.) und eine dritte Schützin (58.) brachten die hessischen Gäste schon mit 3:0 in Front, ehe Luisa Paulisch (59.) für die Berliner Gastgeberinnen wenigstens noch verkürzte.
Foto: DSD