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AUFSTEIGER BREMEN FÜGT GLADBACH DIE ERSTE NIEDERLAGE BEI

24. October 2026

Jetzt hat es auch den Gladbacher HTC erwischt: Der bisher unbesiegte Nord-Tabellenführer der 2. Bundesliga Herren kassierte am letzten Hinrundenspieltag seine erste Niederlage – ausgerechnet bei Aufsteiger Bremer HC.

Zwar ging Gladbach durch Spielertrainer Mats Grambusch per Siebenmeter (nach Strafecke) schon nach drei Minuten in Führung. Doch Gastgeber Bremen konnte weitere Gegentreffer vermeiden und sich gleichzeitig immer besser auf den favorisierten Gast einstellen. Der Lohn war Ende des dritten Viertels der Ausgleich durch Friedrich Mühl (45.), und im Schlussviertel schoss Pachin Padayachee (E, 50.) den BHC sogar in Führung. Auch dank des starken Torwart Johannes Pauser brachte Bremen das 2:1 erfolgreich über die Zeit. Lohn des Coups ist für den BHC der Sprung auf Platz fünf.

 

Der Gladbacher HTC geht zwar trotz des Dämpfers auf Herbstmeister in die Winterpause, doch der Vorsprung des Spitzenreiters ist auf einen einzigen Punkt zusammengeschrumpft. GHTC-Verfolger Großflottbeker THGC nutzte den Ausrutscher des Erstligaabsteigers, um mit einem 3:1-Sieg beim Tabellenletzten Marienburger SC Anschluss zu finden. Nach torloser erster Hälfte brachten Lenn Bertelsmeier (34./43.) und Levi Holthusen (57.) die Hamburger auf Kurs, der späte MSC-Gegentreffer durch Ferdinand Preuß-Neudorf (59.) störte kaum.

 

Seinen vierten Tabellenplatz stabilisierte der DTV Hannover durch einen 6:2 (4:0)-Heimsieg über Club Raffelberg. Juan Cruz Baretti (E, 1.), Theodor D. (3./7m, 43.), Mauritz Goertz (9.), Niklas Förste (30.) und Luis G. (E, 51.) trafen für die Niedersachsen. Die Duisburger Gäste konnten nur durch Mats Langhanki zum 2:5 (E, 48.) verkürzen und fielen auf Rang acht zurück.

 

Überholt wurde Raffelberg vom HTC Schwarz-Weiß Neuss, der sein Heimspiel gegen Blau-Weiß Köln mit 4:3 (2:1) für sich entschied. Robert Schmahlohrs 1:0 (8.) für die Gastgeber glich Joshua Delarber für Köln noch in der gleichen Minute aus. Dann setzte sich Neuss durch Julian Dettmer (11.) und Oleksandr Solomianyi (39.) auf 3:1 ab, doch wieder schaffte der Gast durch Nils Wollbrink (45.) und Delarber (49.) den Gleichstand. Erst das 4:3 (54.) durch Bartosz Zaworski reichte für den HTC zum Dreier. Köln bleibt Vorletzter.

 

In der Süd-Gruppe geht der SC Frankfurt 80 als Herbstmeister in die Winterpause. Im letzten Hinrundenspiel hatte der Erstligaabsteiger allerdings reichlich Mühe mit TuS Lichterfelde. Der Aufsteiger aus Berlin drehte die SC-Führung (Yannik Oswald/E, 15.) durch Lijan Wehr (E, 18.) und Mateo Stoewenau Alvarez (23.) zu einer 2:1-Halbzeitführung. Johann Schmidt-Opper (34.), Yannik Oswald (E, 35.) und Magnus Hautzel (35.) rückten die Dinge nach der Pause schnell in die andere Richtung. Frederik Martins konnte für TuSLi nochmal auf 3:4 verkürzen, ehe Oswald mit seinem dritten Treffer (E, 38.) den 5:3-Endstand herstellte.

 

Als erster Frankfurter Verfolger gehen die Stuttgarter Kickers in die Winterpause. Mit einem souveränen 5:0 (1:0)-Heimsieg über die TG Frankenthal überholten die Schwaben die spielfreien Zehlendorfer Wespen. Lasse Müller (7.), Jakub Holosyniuk (34.), Lukas Plochy (E, 42./50.) und Sten Brandenstein (7m, 59.) schossen die Kickers auf Rang zwei vor. Frankenthal bleibt Sechster.

 

Im Tabellenkeller wird die Situation für den Nürnberger HTC immer prekärer. Das 2:5 (0:3) beim ASV München war bereits die siebte Niederlage für den ehemaligen Erstligisten. Tim Behrmann (E, 5./21.) und Philipp Schippan (11.) legten für den Aufsteiger bis zur Pause vor. Die Nürnberger Anschlusstreffer durch Ludwig Rix (41.) und Jon Mechtold (51.) beantwortete zweimal Lukas Kossol mit verwandelten Strafecken (44./59.). Liganeuling München verließ mit seinem zweiten Sieg die Abstiegsränge ist ist jetzt Siebter, Nürnberg geht als Schlusslicht ins neue Jahr.

 

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