FLOTTBEKER SCHÜTZENFEST IRRITIERT DSD DÜSSELDORF WENIG
13. June 2026
Auch wenn Großflottbek am Samstag mit einem Kantersieg bei Absteiger Bonn sein Tordefizit auf den DSD Düsseldorf deutlich verringerte, so stehen die Düsseldorfer vor dem abschließenden Spieltag der 2. Bundesliga Herren am Sonntag mit eineinhalb Beinen im Oberhaus.
Der Großflottbeker THGC tat sein Möglichstes, um dem erst drei Stunden später am Samstagnachmittag spielenden Tabellenführer nochmal unter Druck zu setzen. Die Hamburger gingen beim Nord-Tabellenletzten Bonner THV auf Torejagd. Treffer von Jonathan Wilsinson (2./20./43./46.), Niklas Plattenteich mit Ecken (18./30./55.), William Jeammot (35./50.), Benjamin Wolff (5.), Leruo Dithlakanyane (9.) und Arne Ries (58.) führten zum 13:0 (7:0)-Sieg des GTHTC.
Nur mäßig beeindruckt von der Tatsache, dass der Konkurrent in der Blitztabelle nach Punkten gleichgezogen und den Torrückstand auf 14 verkürzt hatte, zeigte sich der DSD Düsseldorf. Bei Schwarz-Weiß Neuss ließ der Spitzenreiter nichts anbrennen. Bereits nach 24 Minuten führte der DSD durch Treffer von Nick Brock (9.), Julius Stauder (19.) und Moritz Hufer (24.) schon mit 3:0. Ein Doppelschlag des Neussers Oleksandr Solomianyi (26./27.) zum 2:3 brachte noch einmal Spannung in die Partie zurück. Aber nach der Pause erhöhte Will Mathison (37.) zum 2:4. An diesem Spielstand änderte sich bis zum Schluss nichts.
Der DSD geht mit drei Punkten und 16 Toren Vorsprung auf Flottbek ins Heimspiel gegen SW Köln, während der GTHGC bei Club Raffelberg antritt.
Für Neuss verschlechterte sich die Situation im Abstiegskampf trotz der Heimniederlage nicht. Denn auch die beiden Konkurrenten Hannover und Braunschweig gingen am Samstag leer aus. Der DTV Hannover unterlag beim Düsseldorfer HC mit 1:3 (1:1). Nach der DTV-Führung durch Ben Bertold (4.) drehte der DHC durch Maximilian Keller (E, 15.), Moritz Butt (E, 47.) und Julius Stollarz (60.) noch zum Heimsieg.
Noch weiter weg von einem Punktgewinn war der Braunschweiger THC. Im Duell der beiden Vorjahresaufsteiger unterlagen die Niedersachsen beim Club Raffelberg (Foto) mit 3:6 (1:4). Bereits nach dem ersten Viertel führten die Duisburger Gastgeber durch Timo Wisomirski (E, 6.), Christopher Jones (12.), Julius Stadtmüller (13.) und Leonid Sachenko (14.) mit 4:0. Braunschweig gab sich noch nicht auf und verkürzte durch Theo Belhustede (E, 30.) und Erik Mathe (34.) auf 2:4. Auch das fünfte Raffelberger Tor durch René Kramhöller (43.) verkürzte der BTHC durch Luca Scholz nochmal zum 5:3 (54.). Für den dringend nötigen Punktgewinn reichte es den Gästen jedoch nicht. In der Schlussminute stellte Jones den 6:4-Endstand her. Der BTHC bleibt Vorletzter und muss am Sonntag beim DHC dringend etwas Zählbares holen, um den Abstiegsplatz noch verlassen zu können.
Schwarz-Weiß Köln gewann das Derby gegen den Marienburger SC mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Quin Willers nach 35 Minuten.
Am Sonntag steigen dann auch die Teams der Süd-Gruppe in die Schlussrunde ein. Das „Endspiel“ in Berlin zwischen den Wespen und dem BHC rückt dabei in den Mittelpunkt.
Foto: H.Kramhöller / Sports-Gallery