hero image

Zwischen Zukunftsmusik und Sofortverstärkung

CHTC-Pressemitteilung - Transfermitteilung Max Krueger

18. February 2026

Der erst 16-jährige Max Krueger spielt ab sofort für die 1. Herren des Crefelder HTC. Dabei wechselt er nicht nur den Verein, sondern auch Wohnort, Schule und den kompletten Alltag.

In den vergangenen Jahren konnten die 1. Herren des Crefelder Hockey- und Tennis-Clubs immer wieder junge, vielversprechende Talente von der eigenen Idee überzeugen. Dabei bewiesen sie bislang immer ein glückliches Händchen. Ob Joshua William Onyekwue Nnaji, Julius Hayner oder Masi Pfandt bis hin zu Finn LangHeinrich, Hans Reissinger oder zuletzt Mathis Koppenhöfer. In Krefeld reiften sie zu Bundesligaspielern - oder sogar darüber hinaus. Auch der jüngste Neuzugang will in Krefeld denselben Weg einschlagen, erzählt aber dabei nochmal eine ganz besondere Geschichte. Mit gerade einmal 16 Jahren wechselt Max Krueger nun nach Krefeld - und das nicht aus der unmittelbaren Region, sondern aus Hamburg. Der vom Klipper THC kommende U16-Nationalspieler profitiert dabei von einer Sonder-Transferregelung, die es Jugendspielern erlaubt auch in der laufenden Saison in die 1. Bundesliga zu wechseln. Er tauscht zur kommenden Rückrunde also nicht nur das Trikot, sondern taucht in eine komplett neue Welt ein, in der der CHTC ihm die bestmögliche Unterstützung auf und neben dem Platz ermöglichen will.

Die Hallensaison ist in der Herren-Bundesliga nach dem Endrunden-Wochenende endgültig vorbei, für die Krefelder Herren war sie das nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus gegen den späteren Deutschen Meister schon eine Woche vorher. Für einen Neu-Krefelder geht es allerdings noch ein wenig in der Halle weiter. Seit Anfang Februar lebt Max Krueger nun schon in Krefeld, pendelt für die Wochenenden allerdings noch in die alte Heimat, um mit seiner Jugend-Mannschaft vom Klipper THC um die Deutsche Meisterschaft zu kämpfen. Spätestens nächstes Wochenende wird das Kapitel „Hamburg“ für den 16-jährigen aber dann vorerst komplett geschlossen sein und der große Schritt vollends vollzogen. In diesem jungen Alter verlässt er Familie, Freunde und Alltag in Hamburg, um in Krefeld den nächsten Schritt zu machen. Davon scheint der aufgeweckte Junioren-Nationalspieler allerdings fast unbeeindruckt zu sein. „Ich weiß, dass es ein großer Schritt ist, aber genau das motiviert mich. Ich will mich messen, lernen und schneller weiterkommen – und dafür passt dieser Verein im Moment sehr gut zu mir“, kommentiert der 22-fache Jugend-Nationalspieler diese große Veränderung fast schon nüchtern und abgeklärt. Zum Vorbereitungsstart ist Krueger dann also voll am Start - und hat direkt die ersten großen Highlights vor der Brust. Trainingslager in Südafrika, danach der Bundesliga-Start in der alten Heimat. Dafür könnte der dann 17-jährige direkt in Frage kommen. „Max bringt alles mit, um direkt eine Rolle zu spielen, wird hier aber keinen Druck verspüren, dass er direkt abliefern muss. Wir werden ihn bestmöglich dabei begleiten, die nächsten Schritte bei uns in einem fördernden Umfeld zu machen. Wie schnell er dann in den Bundesliga-Alltag integriert wird, wird abzuwarten sein. Ich habe aber vollstes Vertrauen, dass Max hier seinen Stempel sehr schnell aufdrücken kann - auch schon in seiner ersten Erwachsenensaison“, schätzt Schmitz die Situation rund um den Youngster ein.

Schmitz war es auch, der sich intensiv um den gebürtigen Hamburger bemühte. Dabei stand schon früh fest, dass das Hockeytalent beim Offensivspieler nicht von der Hand zu weisen ist. „Ich habe Max Entwicklung schon seit mehreren Jahren beobachtet. Er kann alles am Ball, was von Nöten ist, um ein herausragender Hockeyspieler zu sein. Sein Hockey-IQ ist für sein junges Alter schon sehr ausgereift, was neben seinen technischen Fähigkeiten sicherlich das größte Merkmal ist“, beschreibt Schmitz. In vielen offenen und wertschätzenden Gesprächen mit den Eltern und dem Spieler konnte Krueger dann schnell davon überzeugt werden, dass er in Krefeld sowohl auf als auch neben dem Platz sein Glück finden kann. Der Wunsch nach „etwas Neuem“ fernab von der Heimat entstand dabei im Spieler selbst. Der Crefelder HTC schaffte es dann ein Gesamtbild zu schaffen, mit dem sich der Spieler schnell identifizieren konnte. „Nach dem Kontakt mit dem Verein und den Gesprächen über Entwicklung und sportliche Aussichten, war für mich klar, dass das menschlich und sportlich der richtige Schritt für mich ist“, erklärt Krueger, der in Krefeld nun in der vereinseigenen Spieler-WG wohnt und nun auch hier zur Schule geht. 
Aufgrund des jungen Alters ist beim Neuzugang die Situation neben dem Platz natürlich besonders im Fokus - und ein persönliches Anliegen für alle Verantwortlichen im Verein. „Neben den Hockeythemen, die wir mit Max entwickeln wollen, ist es natürlich sehr wichtig, wie er zwischenmenschlich die nächsten Schritte macht. Er wird jegliche Unterstützung, die der Club oder die Mannschaft bieten kann, genießen. Ob Mentoren im Verein, Mannschaftskollegen auf der selben Schule oder WG-Mitbewohner. Da soll Max in jedem Lebensbereich seine Unterstützung bekommen, sodass er nie das Gefühl haben wird, alleine zu sein. Das ist die wichtigste Aufgabe, die wir als Verein haben“, weiß Schmitz ganz genau um die Besonderheiten. Und Krueger? Der freut sich in erster Linie einfach auf die neue Herausforderung und scheint weiter unbekümmert zu sein. „Ich freue mich neue Leute kennenzulernen, hier in der Bundesliga Fuß zu fassen und mich weiterzuentwickeln - auf und neben dem Platz. Ab und zu werde ich mich dann auch hinsetzen und lernen“, sagt der Neu-Krefelder mit einem Lächeln.