JUSTUS WARWEG: PREIS BEKOMMEN, SIEBENMETER VERSCHOSSEN, SPIEL GEWONNEN
23. October 2026
Mit einem klaren 5:1-Heimsieg über Uhlenhorst Mülheim haben sich die Herren von Rot-Weiss Köln am Freitagabend an die Tabellenspitze der 1. Bundesliga geschossen. Bei den Damen gingen Harvestehuder THC (2:0) beim UHC) und Club an der Alster (3:0 gegen Flottbek) als Gewinner der heutigen Flutlichtspiele hervor.
Vielleicht haben die erfreulichen Neuigkeiten des Tages ein wenig an seiner Konzentration genagt. Jedenfalls vergab Justus Warweg, der heute in Doha beim Kongress des Welthockeyverbandes FIH zum Nachwuchs-Welthockeyspieler des Jahres ernannt wurde, nach 20 Minuten einen Siebenmeter mit einem ziemlich schwach geschossenen Schlenzer. Es wäre die Kölner 2:1-Führung gewesen, die aber dann nur eine Minute später tatsächlich fiel. Jakob Brilla, der zweite deutsche Nominierte zum FIH Rising Star 2026, verwandelte eine Ecke (21.), das gleiche gelang ihm später zum 4:1 (E, 45.). Der zweite Doppeltorschütze bei Rot-Weiss war Christopher Rühr, der zum 3:1 (27.) und 5:1 (50.) traf. Den Kölner Torreigen hatte Raphael Hartkopf (2.) eröffnet. Ben Möltgen schaffte per Ecke das vorübergehende 1:1 (8.) für Mülheim.
Mit dem Sieg überholte Köln den Hamburger Polo Club, der sich am Samstag die Tabellenführung wieder zurückholen könnte.
Nach zuletzt fünf Spielen ohne Dreier sind die Damen des Club an der Alster wieder in die Erfolgsspur zurückgekommen. Im Derby gab es gegen den Großflottbeker THGC ein erst am Ende klares 3:0 (1:0). Martina Reisenegger Lillo hatte die Alsteranerinnen früh in Führung gebracht (7.), das 1:0 hielt sich lange. Flottbek arbeitete vergeblich am Ausgleich. In den letzten Minuten gelang den Gastgeberfinnen dann noch ein Doppelschlag durch Juliane Grashoff (57.) und erneut Reisenegger Lillo (7m, 58.).
Seinen dritten Sieg ohne Gegentor konnte der Harvestehuder THC feiern. Beim UHC Hamburg ging der HTHC als 2:0-Sieger vom Platz. Katharina Kiefer (24.) vor der Pause und Philin Bolle (E, 47.) in der zweiten Hälfte erzielten die Treffer für den Meister von 2025. Harvestehude hat nun bereits fünf Punkte Vorsprung auf die Play-down-Zone, in der der UHC als Tabellenzehnter mitten drin steckt.
Foto: FIH