KANN BREMEN DAS RENNEN UM PLATZ 8 NOCHMAL SPANNEND MACHEN?
16. April 2026
Das anstehende Doppelwochenende mit dem 17. und 18. Spieltag in der 1.Bundesliga Damen könnte die Frage weitgehend beantworten, wer die acht Mannschaften im DM-Viertelfinale sein werden.
Der Blick auf die Tabellenplätze 8 und 9 verdeutlicht die womöglich bevorstehende Entscheidung. Der Grenzgraben zwischen Teilnehmerfeld an den Play-off-Spielen (nämlich die ersten Acht der Tabelle) und der Play-down-Rune (Plätze 9 bis 12) ist mit sieben Punkten bereits recht tief. Sollte der neuntplatzierte Bremer HC seinen Rückstand auf die derzeit von Rot-Weiss Köln eingenommene Position acht am Wochenende nicht zumindest etwas verringern können oder der Abstand gar noch weiter anwachsen, dann dürfte sich in den letzten vier Spieltagen kaum noch etwas Grundlegendes ändern.
Insofern wird es spannend zu beobachten sein, was insbesondere Bremen in seinen beiden Heimspielen gegen den Club an der Alster (Samstag) und UHC Hamburg (Sonntag) zu leisten im Stande ist. Und was wiederum Köln aus seinen beiden Auswärtsspielen beim Münchner SC (Samstag) und Mannheimer HC (Sonntag) mitnehmen kann. Auch der Großflottbeker THGC spielt in dieser Rechnung noch eine Rolle. Punktgleich mit Köln kann sich auch das siebtplatzierte Hamburger Team seiner Play-off-Teilnahme noch nicht ganz sicher sein, aber in den anstehenden Auswärtsspielen beim Düsseldorfer HC (Samstag) und Club Raffelberg (Sonntag) sein Schicksal auch selber ein Stück weit beeinflussen.
Der Doppelspieltag wird am Freitag mit dem Hamburger Derby zwischen Harvestehuder THC und UHC Hamburg eröffnet. Für Meister HTHC, dem am Sonntag gegen Alster ein weiteres Stadtduell bevorsteht, geht es um die Absicherung seines dritten Tabellenplatzes. Hauptkonkurrent hier ist im Moment der punktgleiche Berliner HC, der in den Westen reisen muss, wo es erst zum Club Raffelberg und dann gegen den Düsseldorfer HC geht.
Tabellenführer Mannheim trifft vor seinem Duell gegen Köln noch auf den SC Frankfurt 80. Die Frankfurterinnen haben es außerdem mit München zu tun. Nach der derzeitigen Tabellenkonstellation wäre das Duell MSC gegen SC80 auch eine von zwei Play-down-Paarungen.
Foto: A.Kaste / Sports-Gallery