NUR DIE BEIDEN KÖLNER HERREN-TEAMS HABEN SCHON WEIHNACHTSPAUSE
18. December 2025
Die Mittwoch-Partie in Köln war der Auftakt für die letzten vorweihnachtlichen Aktivitäten in der 1. Bundesliga Herren. Von Freitag bis Sonntag folgen noch 19 Spiele.
Im Köln-Derby der Gruppe West war Blau-Weiß am Mittwochabend Gastgeber gegen Rot-Weiss, das durch Fabio Seitz und Maximilian Siegburg ein 0:2 vorlegte. Blau-Weiß schaffte noch vor der Pause durch Felix Eimer den Anschlusstreffer, musste aber nach der Halbzeit zusehen, wie die Gäste durch Henry Kunz und Kasimir Lawrenz auf 1:4 davonzogen. Das zweite Blau-Weiß-Tor durch Cedric Nagl reichte den Gastgebern nicht. Mit 2:4 entführte Rot-Weiss die Punkte und hat sich nach drei Auftaktniederlagen mit nun zwei Siegen in Folge stabilisiert. Beide Teams haben damit ihr Jahresprogramm beendet.
Aufsteiger DSD Düsseldorf könnte die Rote-Laterne an Blau-Weiß Köln abgeben, sollte am Freitag im Heimspiel gegen den Gladbacher HTC ein Sieg gelingen. Das Topspiel bestreiten ebenfalls am Freitag Crefelder HTC und Uhlenhorst Mülheim. Sollten die Uhlen ihre weiße Weste wahren, wäre das ein großer Schritt Richtung Gruppensieg.
In den anderen Gruppen steht vor Weihnachten noch doppeltes Programm an. Zwei Spiele am Freitag gibt es in der Gruppe Nord. Tabellenführer Harvestehuder THC empfängt den Club an der Alster, der einen Sieg braucht, um seine schwindenden Chancen auf einen Platz im Viertelfinale zu wahren. Die einzig unbesiegte Mannschaft im Norden, der UHC Hamburg, ist beim Hamburger Polo Club zu Gast.
Weiter geht es am Samstag mit der im Abstiegskampf wichtigen Begegnung zwischen Großflottbeker THGC und DTV Hannover, außerdem spielt Polo gegen Alster. Am Sonntag folgt noch das Hannover-Heimspiel gegen den UHC Hamburg, der aus eigener Kraft als Tabellenführer in die Weihnachtspause gehen könnte.
Auch in der Gruppe Ost rollt schon Freitagabend der Ball. Der HC Roseneck versucht im Heimspiel gegen TC Blau-Weiss Berlin zu seinen ersten Punkten zu kommen, und TuS Lichterfelde ist Gastgeber für den Berliner HC. TuSLi bekommt es am Samstag mit den Zehlendorfer Wespen mit dem nächsten Topteam zu tun. Für den Abstiegsentscheidung von höchster Bedeutung ist das Samstagsduell zwischen Roseneck und dem Cöthener HC. Das Tabellenschlusslicht wird seine volle Kraft in diese Partie stecken, denn am Sonntag dürfte die Übermacht der Zehlendorfer Wespen wahrscheinlich zu groß sein, auch wenn Köthen Heimrecht gegen den Tabellenführer besitzt.
Ganz auf die beiden Wochenendtage fokussiert sind die Teams der Gruppe Süd. Die punktgleichen Spitzenreiter TSV Mannheim Hockey und Mannheimer HC haben am Samstag Heimrecht. Der TSV empfängt das punktlose Schlusslicht SC Frankfurt 80, während der MHC den Tabellendritten Münchner SC zu Gast, der zwingend einen Sieg bräuchte, um seine Viertelfinalchancen zu wahren. In Stuttgart empfangen die Kickers den HC Ludwigsburg zum Schwaben-Derby. Ludwigsburg bekommt am Sonntag Heimrecht gegen Tabellenführer TSV, während Stuttgart nach München muss. Ein weiteres Mannheimer Auswärtsspiel steht für den SC80 beim MHC ab.
Foto: Fehrmann / Sports-Gallery