SCHAFFT POLO DIE KEHRTWENDE ZURÜCK AN DIE TABELLENSPITZE?
23. April 2026
Die Abwesenheit von der Tabellenspitze der 1. Bundesliga Herren ist für den Hamburger Polo Club vielleicht nur von kurzer Dauer. Am Wochenende könnte sich Polo bei zwei Auftritten im Westen Platz eins vom spielfreien Köln zurückholen.
Am Wochenende wird die durch unterschiedliche Anzahl absolvierter Spiele noch leicht schiefe Tabelle ausgeglichen. So befinden sich die vier Mannschaften, die bereits 19 Partien bestritten haben, in der Warteschleife: Rot-Weiss Köln, Club an der Alster, Uhlenhorst Mülheim und UHC Hamburg.
Die vier Teams mit erst 17 Einsätzen holen ihren Rückstand mit einem Doppelprogramm auf. Dazu gehören die beiden Hamburger vom Polo Club und Harvestehuder THC sowie Crefelder HTC und Gladbacher HTC. Die beiden Westvertreter sind Gastgeber für die hanseatischen Vertretungen. Dem Hamburger Polo Club würden bereits drei Punkte reichen, um die vorige Woche nach seiner dritten Niederlage in Serie verlorene Tabellenführung wieder herzustellen.
Am Samstag in Krefeld kommt es dabei drei Wochen nach dem spektakulären Aufeinandertreffen bei der Euro Hockey League (Polo gewann das sogenannte EHL Ranking Match gegen den CHTC mit 5:4; Foto) zum Liga-Wiedersehen. Am Sonntag spielt Polo dann noch beim Gladbacher HTC, der zunächst den HTHC zu Gast hat.
Brisant ist vor allem das Sonntagsduell zwischen Krefeld und Harvestehude. Im Moment belegen beide Teams punktgleich die Plätze acht und neun, bilden sozusagen den Grenzverlauf zwischen Viertelfinal- und Abstiegsrundenteilnahme. Da wäre für beide ein Sieg besonders viel wert.
Schließlich gibt es noch eine dritte Vierergruppe: jene Mannschaften mit bislang 18 Spieleinsätzen. Hier treffen schon am Freitagabend der SC Frankfurt 80 und Mannheimer HC aufeinander. Für den SC80 ist es der 19. Versuch, erstmals in dieser Saison einen Punkt zu ergattern, der MHC braucht die Zähler, um seinen sechsten Tabellenplatz abzusichern. Am Samstag gibt es noch die Partie zwischen Münchner SC und TSV Mannheim Hockey. Der MSC steht im Fernduell mit Gladbach um Platz zehn, der TSV könnte mit einem Sieg an Alster und Mülheim vorbei auf Platz drei ziehen.
Foto: Worldsportpics