FEUDENHEIMER HC ÜBERWINTERT ALS UNGESCHLAGENER TABELLENFÜHRER
23. October 2026
Am Wochenende wird in der 2. Bundesliga Damen mit dem Abschluss der Hinrunde auch das Herbstprogramm abgeschlossen. Schon am Donnerstagabend haben einige zum letzten Mal in diesem Jahr den Feldschläger angefasst.
Mit einem 2:0 (2:0)-Heimsieg über den Rüsselsheimer RK beendete der Feudenheimer HC den ersten Saisonabschnitt und geht als ungeschlagener Tabellenführer der Gruppe Süd in die Winterpause. Hannah Schiller (14.) und Carla Mees (28.) sorgten für den siebten FHC-Sieg im neunten Saisonspiel.
Selbst wenn der SC Frankfurt 80 seine beiden Heimspiele gegen TuS Lichterfelde (Samstag) und TuS Obermenzing (Sonntag) gewinnen sollte, könnte der Erstligaabsteiger höchstens noch bis auf einen Punkt an Feudenheim heranrücken. Sollte es so kommen, wäre wenigstens für maximale Spannung in der am 10. April 2027 startenden Rückrunde gesorgt. Auch Obermenzing könnte mit einem Sieg in Frankfurt Tuchfühlung zum Tabellenführer halten.
Wie der SC 80 hat auch TuS Lichterfelde zum Herbstabschluss ein Doppelwochenende vor sich. Die Berlinerinnen geht es nach dem Spiel in Frankfurt noch weiter zum HC Ludwigsburg. Allenfalls mit zwei Siegen wäre TuSLi im Stande, in der Rückrunde noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzusprechen.
Wichtige Punkte für den Klassenerhalt werden in den Partien Rüsselsheimer RK gegen Nürnberger HTC (Samstag) sowie Hanauer THC gegen Nürnberger HTC (Sonntag) vergeben. Alles drei Teams stehen in der unteren Tabellenhälfte.
Mit weiteren gewonnenen drei Zählern haben sich die Zehlendorfer Wespen von den letzten vier Teams abgesetzt. Am Donnerstagabend schlugen die Wespen den Berliner SC klar mit 7:0 (3:0). Luisa Lübbersmeyer (15./E, 49.), Adele Tiedemann (25./28.), Sophia Ioakimidis (32.) und Katharina Seifert (7m, 48./58.) schossen den zweiten Saisonsieg der Zehlendorfer heraus, während der BSC mit neun Niederlagen und großem Abstand ans rettende Ufer in die Winterpause geht.
In der Nord-Gruppe finden nur noch zwei Spiele am Samstag statt. Schwarz-Weiß Neuss könnte mit einem Heimsieg über den Bonner THV von Rang vier auf die erste Verfolgerposition des „Herbstmeisters“ Hamburger Polo Club vorstoßen. Bonn wiederum würde mit einem Punktgewinn die Rote Laterne abgeben. Auch Uhlenhorst Mülheim hat noch die Chance, durch einen Heimsieg über Düsseldorfer SC 99 einige Plätze gutzumachen.