hero image

NUR DIE SÜD-GRUPPE HAT NOCH ZWEI BRENNPUNKTE ZU BIETEN

12. June 2026

Vor dem Schlusswochenende in der 2. Bundesliga Damen sind nur in der Nord-Gruppe alle wichtigen Entscheidungen bereits gefallen, im Süden bleiben noch zwei Brennpunkte.

Die Damen des DSD Düsseldorf können ganz entspannt „schaulaufen“ und ihr vorerst letztes Zweitligaspiel am Sonntag beim Bonner THV genießen, stand doch die DSD-Meisterschaft und der erstmalige Aufstieg in die 1. Bundesliga bereits voriges Wochenende fest. Ein letzter Auftritt in der zweiten Liga wird es am Sonntag auch für Blau-Weiß Köln (gegen Schwarz-Weiß Köln) und TG Heimfeld (gegen Klipper Hamburg), ist doch ihr Abstieg schon vorzeitig besiegelt gewesen.

 

Bei der Partie zwischen Eintracht Braunschweig gegen Hamburger Polo Club geht lediglich noch darum, wer von ihnen die bessere Abschlussplatzierung in der Abschlusstabelle haben wird. Auch zwischen RTHC Leverkusen und Uhlenhorst Mülheim steht außer einem positiven Saisonabschluss nicht mehr viel auf dem Spiel.

 

In der Gruppe Süd hat vorigen Sonntag der überraschende 1:0-Erfolg des Nürnberger HTC beim TSV Mannheim Hockey (Foto) für neue Spannung sowohl in der Meisterfrage als auch im Abstiegskampf gesorgt. Der Vorsprung von Spitzenreiter TSV auf Verfolger Feudenheimer HC ist damit auf einen Punkt geschrumpft. So läuft es auf ein direktes Duell mit Endspielcharakter am Sonntag (alle Spiele 12 Uhr) beim FHC hinaus. Die einzige Konstellation, die solch ein Aufstiegsfinale verhindern kann, wäre eine Feudenheimer Niederlage am Samstag beim Rüsselsheimer RK und ein gleichzeitiger Sieg des TSV Mannheim gegen den HC Ludwigsburg.

 

Es gibt sogar noch eine rechnerische Möglichkeit eines Ludwigsburger Aufstiegs. Dafür müsste der HCL nicht nur beim TSV, sondern auch am Sonntag zuhause gegen Rüsselsheim gewinnen und darauf spekulieren, dass Feudenheim in Rüsselsheim verliert und das Duell Feudenheim gegen Mannheim einen Shoot-out-Erfolg des FHC bringt.

 

Ein Dreikampf ist es auch im Abstiegskampf. Der Nürnberger HTC hat sich durch seinen Coup beim Spitzenreiter wieder Chancen auf den Klassenerhalt verschafft. Trotzdem geht der NHTC (13 Punkte) mit der schlechteren Ausgangsposition gegenüber HG Nürnberg (14) und Zehlendorfer Wespen (16) ins Schlusswochenende. Der NHTC spielt zuhause gegen TuS Lichterfelde und das seit einiger Zeit bereits als erster Absteiger feststehende Rotation Prenzlauer Berg. Auch die HGN hat Rotation zu Gast und tritt außerdem gegen die Wespen an, die am Wochenende nur noch diese eine Partie bestreiten.

 

Nichts mit Auf- oder Abstieg zu tun hat lediglich das Spiel Hanauer THC gegen TuS Lichterfelde.

 

Foto: TSVMH